AT&S-Aktie: Bullen auf dem Rückzug!
Aufgrund der Bedeutung der von AT&S hergestellten IC-Substrate für den KI-Sektor, gilt das österreichische Unternehmen als klarer Profiteur des KI-Booms. Das bescherte der Aktie immer wieder angenehme Kurssprünge. Es führt aber dazu, dass die Käufer sich auch schnell zurückziehen, wenn die Stimmung schwankt und Zweifel an den enormen Wachstumsfantasien auftreten.
Genau das ließ sich vor dem Wochenende beobachten. Nennenswerte Meldungen um AT&S selbst gab es nicht zu vernehmen. Dennoch rutschte der Aktienkurs allein am Freitag um 5,6 Prozent auf (noch immer ansehnliche) 37,20 Euro in Richtung Süden. Zuvor kam es an den Märkten zu Verstimmungen, nachdem SAP und Microsoft ihre jüngsten Quartalsberichte vorlegten.
Enttäuschung auf hohem Niveau
Zusammenfassen lässt sich dabei sagen, dass beide Unternehmen ein recht erfolgreiches Quartal mit hübschen Gewinnen hinter sich haben. Nur ist das längst nicht mehr genug, um im KI-Sektor für frische Euphorie zu sorgen. Enttäuschungen gab es beim Wachstumstempo zu sehen. Die Cloud-Geschäfte bei SAP und Microsoft wachsen langsamer als in vergangenen Jahren. Das reicht aus, um neue Zweifel zu schüren und Ängste um eine mögliche Blasenbildung zu befeuern.
Es mag sein, dass solche Sorgen etwas überzogen ausfallen und was das Ganze für AT&S bedeuten oder nicht bedeuten mag, steht noch einmal auf einem ganz anderen Blatt. Doch solange das Unternehmen keine eigenen Impulse setzen kann, wird es erst einmal in Mitleidenschaft gezogen. Die schier grenzenlose Euphorie hat einen kleinen Rücksetzer erfahren.
AT&S: Was sagt die Charttechnik?
Hohe Verluste sind für Anleger nie eine angenehme Angelegenheit. Grund zur Panik besteht allerdings noch lange nicht. Nachdem der Aktienkurs sich auf 12-Monats-Sicht fast verdreifachen konnte, haben die Bullen einen hübschen Puffer aufgebaut, ehe von einer nachhaltigen Trendwende die Rede sein könnte. Der Nachteil des Ganzen ist freilich, dass die Korrekturen auch noch sehr viel heftiger ausfallen könnten, sollte der negative Eindruck im KI-Sektor sich nun noch weiter bestätigen.
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