Atos Aktie: Neue Aktienflut belastet angeschlagenen Titel

Der französische IT-Dienstleister startet mit frischen Papieren in den Handel – doch die zusätzliche Belastung trifft einen ohnehin schwer angeschlagenen Titel. Können sich die Notierungen gegen die neue Angebotswelle behaupten?
Atos hat weitere Aktien aus der Wandlung von Optionsscheinen an der Euronext zum Handel zugelassen. Die neuen Papiere stammen aus der Ausübung von Bezugsrechten und erhöhen das handelbare Angebot merklich.
Frontalangriff auf die Stabilität
Das erweiterte Aktienangebot setzt die Notierungen unter zusätzlichen Druck. Ohne entsprechende Nachfrage droht eine weitere Belastung für den bereits gebeutelten Titel. Die Markteinführung der neuen Papiere stellt damit einen kritischen Test für die Stabilität dar.
Zunächst zeigte sich der Kurs zum Handelsschluss am 28. August überraschend widerstandsfähig. Die Notierungen bewegten sich kaum, das Handelsvolumen blieb überschaubar. Doch kann diese kurzfristige Stabilität über die fundamentalen Probleme hinwegtäuschen?
Die Kernfakten zur neuen Aktientranche:
* Zusätzliche Papiere aus Warrant-Wandlung jetzt handelbar
* Erhöhter Angebotsdruck bei unsicherer Nachfragesituation
* Kurzfristig stabiler Kursverlauf trotz Aktienflut
* Handelsvolumen zunächst überschaubar
Abwärtsspirale ohne Ende?
Die fundamentale Schwäche bleibt ungebrochen. Über ein Jahr summiert sich der Wertverlust auf über 26 Prozent. Noch dramatischer wird das Bild bei Betrachtung der Dreijahresperformance: Hier steht ein Minus von 93 Prozent zu Buche.
Der Titel ist damit klar im Abwärtstrend gefangen. Die neue Aktientranche verschärft die bereits angespannte Lage zusätzlich. Anleger navigieren weiterhin durch stürmische Gewässer – ohne Aussicht auf baldige Beruhigung.
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