Asml Aktie: Wachstumsstrategie überzeugt
Die Aktie des Chipausrüsters ASML hat turbulente Tage hinter sich, doch am Freitag sorgte eine überraschende Analystenstimme für neue Hoffnung. Aletheia Capital stufte den Konzern nicht nur hoch, sondern verdoppelte das Kursziel beinahe. Angesichts der jüngsten Kursverluste stellt sich für Anleger die Frage: Ist dies der Startschuss für eine nachhaltige Erholung oder nur eine kurze Atempause im volatilen Halbleiter-Sektor?
Analysten vollziehen Kehrtwende
Auslöser für die positive Stimmung war eine aufsehenerregende Analyse von Aletheia Capital. Analyst Warren Lau änderte sein Votum direkt von „Sell“ auf „Buy“ und hob das Kursziel aggressiv von 750 auf 1.500 US-Dollar an. Ein solches „Double Upgrade“ ist an der Börse selten und signalisiert eine fundamentale Neubewertung der Aussichten. Auch andere Investmentbanken wie Citi und Cantor Fitzgerald zogen nach und passten ihre Ziele nach oben an.
Verantwortlich für diesen Optimismus ist vor allem die Schlüsselrolle von ASML beim Ausbau der KI-Infrastruktur. Aletheia prognostiziert, dass der wichtigste Kunde TSMC seine Kapazitäten massiv ausweitet und im Jahr 2027 zwischen 40 und 45 neue EUV-Maschinen installieren wird.
KI-Boom treibt die Nachfrage
Hinter den Zahlen steckt eine klare technologische Wette: Der Bedarf an Rechenleistung für Künstliche Intelligenz steigt rasant. Dies treibt nicht nur die Nachfrage nach Logik-Chips, sondern zwingt auch Speicherchip-Hersteller dazu, schneller auf die EUV-Lithografie umzusteigen. Nur so lässt sich der für KI-Anwendungen essentielle High-Bandwidth Memory (HBM) effizient produzieren.
Experten rechnen damit, dass sich das Umsatzwachstum von ASML im EUV-Bereich im Geschäftsjahr 2026 um etwa ein Drittel steigern und 2027 sogar auf 50 bis 60 Prozent beschleunigen könnte. Diese Perspektive rückt ASML wieder stärker in die Nähe anderer KI-Profiteure wie Nvidia.
Technische Lage bleibt spannend
Trotz der fundamentalen Zuversicht zeigt ein Blick auf die Kursdaten, dass die Aktie eine schwierige Woche hinter sich hat. Während das Papier am Freitag um 2,55 Prozent zulegen konnte, steht auf 7-Tages-Sicht noch ein deutliches Minus von gut 15 Prozent zu Buche. Der Abstand zum 50-Tage-Durchschnitt ist mit knapp 1,8 Prozent derzeit gering, was auf eine Orientierungsphase hindeutet. Marktbeobachter sehen in der Monopolstellung bei der High-NA-EUV-Technologie jedoch ein Argument, das die im Branchenvergleich hohe Bewertung rechtfertigt.
Der nächste entscheidende Termin für Anleger steht bereits fest: Am 27. Januar 2026 wird ASML seine Quartalszahlen vorlegen. Dann wird sich zeigen, ob sich die optimistischen Prognosen von Aletheia auch in den konkreten Bestellbüchern und im Ausblick des Managements widerspiegeln.
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