Barrick Mining liefert Rekordzahlen und erhöht die Dividende massiv – doch die Anleger reagieren mit Verkäufen. Statt Applaus gab es für den Goldriesen einen deutlichen Dämpfer. Verantwortlich für die schlechte Stimmung sind sinkende Produktionsziele für 2026 und eine plötzliche Wende am Goldmarkt, die die starken Bilanzen in den Hintergrund drängt.

Goldpreis und Prognose belasten

Der jüngste Kursrutsch auf aktuell 40,16 Euro verdeutlicht die Skepsis der Märkte. Ein wesentlicher Treiber ist der makroökonomische Gegenwind: Nachdem der Goldpreis durch geopolitische Spannungen im Nahen Osten kurzzeitig Spitzenwerte erreicht hatte, sorgten ein erstarkender US-Dollar und nachlassende "Safe-Haven"-Käufe für eine schnelle Korrektur. Dies drückte unmittelbar auf die Bewertung der Minenbetreiber.

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Doch schwerer als das Marktumfeld wiegt die hausgemachte Problematik. Während das abgelaufene Quartal mit einem operativen Cashflow von 2,73 Milliarden Dollar glänzte, enttäuschte der Ausblick. Das Management prognostiziert für 2026 eine Goldproduktion zwischen 2,90 und 3,25 Millionen Unzen – ein Rückgang im Vergleich zum Vorjahr. An der Börse wird Zukunft gehandelt, und hier signalisiert Barrick vorerst Stagnation statt Wachstum.

Strategiewechsel und IPO-Pläne

Um die Attraktivität der Aktie dennoch zu steigern, greift der Konzern tief in die Tasche. Die Quartalsdividende wurde auf 0,42 Dollar je Aktie mehr als verdoppelt. Gleichzeitig treibt Barrick einen umfassenden strategischen Umbau voran. Die wertvollen nordamerikanischen Gold-Assets sollen in einer neuen Gesellschaft ("NewCo") gebündelt und separat an die Börse gebracht werden. Ziel dieser Maßnahme ist es, die Bewertung der stabilen Tier-1-Minen von den risikoreicheren internationalen Projekten zu entkoppeln. Parallel dazu wird das Kupfergeschäft massiv ausgebaut, um von der Energiewende zu profitieren.

Entscheidend für eine mögliche Neubewertung der Aktie werden in den kommenden Monaten zwei konkrete Meilensteine sein: die formelle Einreichung des Börsenprospekts für die "NewCo"-Sparte sowie greifbare Fortschritte bei den Verhandlungen mit Newmont bezüglich des Joint Ventures in Nevada.

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