Der Medizinal-IT-Spezialist meldet sinkende Finanzzahlen für 2024, kündigt jedoch ein Aktienrückkaufprogramm an und prognostiziert Wachstum im Gesundheitssektor für 2025.


Die Nettoumsätze von Ascom beliefen sich 2024 auf 286,7 Millionen CHF, was einem Rückgang von 1,6% im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Das im Bereich Medizinal-IT tätige Unternehmen verzeichnete auch beim EBITDA einen deutlichen Rückgang um 29% auf 21,3 Millionen CHF, wobei die Marge auf 7,4% sank. Besonders markant fiel der Konzerngewinn um nahezu 80% auf 3,7 Millionen CHF. Diese rückläufige Entwicklung ist hauptsächlich auf die schwächeren Umsätze sowie gesteigerte Investitionen in die Bereiche Forschung, Entwicklung und Marketing zurückzuführen.


Dividendensenkung und geplanter Aktienrückkauf

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Trotz des erheblichen Gewinnrückgangs plant Ascom, den Aktionären eine Dividende auszuschütten. Der Verwaltungsrat schlägt allerdings eine reduzierte Dividende von 0,10 CHF pro Aktie vor, was deutlich unter dem Vorjahreswert von 0,30 CHF liegt. Gleichzeitig kündigt das Unternehmen ein Aktienrückkaufprogramm mit einem Volumen von bis zu 15 Millionen CHF an, das im Mai 2025 starten soll.


Positive Wachstumsprognose für das laufende Jahr


Für 2025 gibt sich das Schweizer Unternehmen verhalten optimistisch. Ascom prognostiziert ein niedriges einstelliges organisches Umsatzwachstum und strebt eine verbesserte EBITDA-Marge von 9–10% an. Der Gesundheitssektor, der im vergangenen Jahr bereits 67% des Gesamtumsatzes ausmachte, soll weiterhin im strategischen Fokus des Unternehmens stehen.


Positive Marktreaktion trotz Gewinneinbruch


Interessanterweise reagierte der Aktienmarkt positiv auf die Jahresergebnisse und den optimistischen EBITDA-Ausblick für das laufende Jahr. Die Ascom-Aktie konnte trotz des berichteten Gewinneinbruchs deutliche Kurssteigerungen verzeichnen, was auf das Vertrauen der Anleger in die zukünftige Entwicklung des Unternehmens hindeutet.


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