Ares Capital zeigt sich zur Wochenmitte widerstandsfähig. Während hartnäckige Inflationsdaten die Zinserwartungen am Markt verschieben, rücken die Stabilität des Portfolios und Käufe durch das Management in den Fokus. Anleger wägen derzeit ab, ob die Vorteile variabel verzinslicher Kredite die Risiken einer schwächeren Konjunktur überwiegen.

Inflation treibt Zinserwartungen

Die Finanzmärkte reagierten empfindlich auf den jüngsten Bericht zu den Erzeugerpreisen. Mit einem Anstieg von 3,4 % im Februar übertrafen die Daten die Prognosen der Ökonomen deutlich. Es ist der dritte Monat in Folge mit einer Überraschung nach oben, was die Erwartung untermauert, dass die US-Notenbank Federal Reserve die Zinsen länger auf hohem Niveau belassen könnte.

Für Business Development Companies (BDCs) wie Ares Capital ist dieses Szenario ein zweischneidiges Schwert. Einerseits profitiert das Unternehmen von der variabel verzinslichen Struktur seiner Kreditportfolios, was bei hohen Zinsen die Erträge stützen kann. Andererseits drückten die steigenden Renditen von Staatsanleihen zunächst auf die Bewertungen im Hochdividenden-Sektor, da Investoren ihre Erwartungen an baldige Zinssenkungen anpassten.

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Insider setzen deutliches Signal

Trotz des makroökonomischen Gegenwinds stabilisierte sich die Aktie am Mittwoch und legte leicht auf 16,12 Euro zu. Diese Erholung folgt auf eine volatile Vorwoche, in der Sorgen über die Kreditqualität im privaten Sektor den gesamten Sektor belasteten. Marktbeobachter interpretieren die aktuelle Stabilisierung als Zeichen dafür, dass Investoren wieder stärker auf die Qualität etablierter Player setzen.

Zusätzliches Vertrauen lieferten Meldungen über institutionelle und interne Käufe:
- Sunbelt Securities erhöhte seine Beteiligung um 97,5 % auf nun 124.473 Aktien.
- Sowohl der Chief Executive Officer als auch der Chief Financial Officer erwarben zuletzt privat Anteile am Unternehmen.
- Die Quartalsdividende von 0,48 US-Dollar je Aktie wurde für das Ende des ersten Quartals bestätigt.

Fokus auf die Portfolio-Qualität

Analysten richten ihren Blick nun verstärkt auf die Nachhaltigkeit der Erträge. Im Mittelpunkt steht dabei der Anteil von Darlehen, bei denen Zinsen nicht in bar, sondern durch zusätzliche Forderungen beglichen werden (Payment-in-Kind). Angesichts der hohen Kreditkosten für mittelständische Kreditnehmer wird die Entwicklung der Ausfallraten zum entscheidenden Faktor für die künftige Bewertung.

Das Management muss derzeit eine Bruttoverschuldung von rund 16 Milliarden US-Dollar steuern. Konkrete Details zur aktuellen Verfassung der Kreditnehmer und zur Stabilität der Margen werden Ende April erwartet, wenn Ares Capital seine Ergebnisse für das abgelaufene Quartal vorlegt.

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