Arafura Aktie: Politikschub
Der australische Staat rückt die heimische Rohstoffversorgung in den Mittelpunkt – und Arafura profitiert. Nach einer neuen Regierungsankündigung legte die Aktie deutlich zu. Im Fokus steht ein geplanter strategischer Vorrat für kritische Rohstoffe, der die Rahmenbedingungen für Arafuras Rare-Earth-Projekt spürbar verändert.
Strategische Reserve als Kurstreiber
Auslöser der aktuellen Kursbewegung ist der Plan der australischen Regierung, einen strategischen Vorrat für kritische Rohstoffe im Umfang von 1,2 Milliarden US-Dollar aufzubauen. Damit sollen langfristig Lieferketten für Verteidigungstechnologie und saubere Energien gesichert werden. Seltene Erden, das Kernfeld von Arafura, werden ausdrücklich als Teil dieser nationalen Reserve genannt.
Damit reagiert die Regierung direkt auf Verwundbarkeiten in den globalen Lieferketten und insbesondere auf die starke Abhängigkeit von China. Im Zuge der Ankündigung sprang die Arafura-Aktie um 6,8 % nach oben. Die noch für dieses Jahr erwartete Gesetzgebung soll Canberra ermöglichen, Abnahmeverträge mit Produzenten einzugehen – ein möglicher zusätzlicher Baustein für künftige Erlöse und Projektsicherheit.
Entscheidung beim Nolans-Projekt rückt näher
Die politische Unterstützung kommt zu einem sensiblen Zeitpunkt. Der Markt wartet auf die finale Investitionsentscheidung für Arafuras Nolans-Projekt, die für das erste Quartal 2026 vorgesehen ist. Die neue Rohstoffpolitik und die zugesagten Mittel schaffen ein günstigeres Umfeld – sowohl für den Entscheidungsprozess als auch für die komplexe Finanzierungsstruktur des Projekts.
Wesentliche Eckpunkte der aktuellen Lage:
- Die australische Regierung plant einen 1,2-Milliarden-US-Dollar-Stockpile für kritische Rohstoffe.
- Seltene Erden sind ein zentraler Schwerpunkt dieser Reserve.
- Die Arafura-Aktie legte direkt nach der Ankündigung um 6,8 % zu.
- Ziel der Politik ist es, Chinas dominierende Rolle in Hightech-Lieferketten aufzubrechen.
Das Nolans-Projekt ist langfristig angelegt, der Start der kommerziellen Produktion wird derzeit für 2028 erwartet. Durch den geplanten staatlichen Vorrat und mögliche Abnahmevereinbarungen könnte der Risikoaufschlag für das Projekt sinken. Die Initiative signalisiert klaren politischen Rückhalt für die australische Rare-Earth-Industrie – ein Vorteil für Unternehmen, die sich als zukünftige Großproduzenten positionieren.
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