Die Papiere von Arafura Rare Earths gerieten am heutigen Dienstag deutlich unter Druck und verzeichneten bei extrem hohem Handelsvolumen ein Minus von knapp acht Prozent. Auslöser für den Abverkauf war jedoch keine unternehmenseigene Hiobsbotschaft, sondern Unruhe beim Branchenprimus, die den gesamten Sektor erfasste. Anleger blicken nun besorgt auf wichtige Unterstützungsmarken.

Hohes Volumen belastet Kurs

Der Handelstag war von Beginn an durch massiven Verkaufsdruck geprägt. Nach der Eröffnung bei 0,325 Australischen Dollar (AUD) – was zugleich das Tageshoch markierte – zogen sich die Käufer rasch zurück. Der Kurs bröckelte bis auf 0,290 AUD ab und schloss nur unwesentlich höher bei 0,295 AUD.

Besonders alarmierend war das Handelsvolumen: Mit 64,1 Millionen gehandelten Aktien lag der Umsatz weit über dem Durchschnitt. Diese hohe Liquidität deutet darauf hin, dass auch größere Marktteilnehmer oder institutionelle Investoren Positionen abgebaut haben. Der Markt konnte dieses Angebot nicht auf dem vorherigen Preisniveau absorbieren.

Sogwirkung durch Lynas

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Der Kursrutsch bei Arafura ist kein isoliertes Ereignis, sondern Resultat einer breiten Branchenschwäche. Marktteilnehmer reagierten nervös auf Turbulenzen beim Marktführer Lynas Rare Earths. Berichte über den Rücktritt von CEO Amanda Lacaze sorgten für Verunsicherung im gesamten Segment der Seltenen Erden. Da Arafura an der Börse oft in starker Korrelation zu den Schwergewichten des Sektors gehandelt wird, übertrug sich die Unsicherheit direkt auf den kleineren Entwickler.

Bewertung bleibt ambitioniert

Trotz des aktuellen Rückschlags ist der langfristige Aufwärtstrend der letzten zwölf Monate technisch noch nicht gebrochen. Allerdings zeigt der heutige Tag, wie sensibel die Bewertung ist. Mit einer Marktkapitalisierung von rund 1,37 Milliarden AUD haben Anleger bereits viele Vorschusslorbeeren für das Nolans-Projekt eingepreist. Da das Unternehmen als Entwickler noch rote Zahlen schreibt (EPS ca. -0,008 AUD), basiert der Kurs fast ausschließlich auf Zukunftspotenzial und weniger auf gegenwärtiger Profitabilität.

Das kurzfristige Chartbild ist durch den Schlusskurs nahe dem Tagestief angeschlagen. Für die kommenden Handelstage wird entscheidend sein, ob die Marke von 0,290 AUD als Unterstützung hält. Angesichts des hohen Volumens ist jedoch nicht auszuschließen, dass sich der Liquidationsdruck zunächst fortsetzt, bevor ein stabiler Boden gefunden wird.

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