Apple hat im ersten Fiskalquartal 2026 ein bemerkenswertes Signal gesendet: Während das Hardware-Geschäft verhalten wächst, zieht der App Store kräftig an. Die Serviceeinnahmen stiegen im abgelaufenen Quartal auf 8,6 Milliarden Dollar – ein Plus von 6,8 Prozent im Jahresvergleich. Bank of America sieht darin Grund für deutlich höhere Kurse.

Monetarisierung als Wachstumstreiber

Die entscheidende Entwicklung liegt nicht in der schieren Menge, sondern in der Qualität des Wachstums. Laut Daten von SensorTower stiegen die App-Downloads im Quartal nur um 1,5 Prozent auf 8,9 Milliarden. Der Umsatz pro Download kletterte jedoch um 5,3 Prozent auf 0,97 Dollar.

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Das bedeutet: Apple schöpft aus seiner bestehenden Nutzerbasis mehr Erlöse ab, ohne auf massives Volumenwachstum angewiesen zu sein. Für ein reifes Ökosystem ist das ein stabiles Fundament – und genau darauf stützt sich die bullische Einschätzung von Bank of America.

Analyst Wamsi Mohan bekräftigte am 6. Januar sein "Buy"-Rating und hält am Kursziel von 325 Dollar fest. Das entspricht einem Aufwärtspotenzial von rund 21 Prozent gegenüber dem aktuellen Niveau von 267,26 Dollar.

Geteilte Meinungen an der Wall Street

Die Euphorie teilen nicht alle Analysten. Jefferies bestätigte am 5. Januar lediglich ein "Hold"-Rating. Raymond James stufte die Aktie sogar auf "Market Perform" herab – ein neutrales Votum ohne Kaufempfehlung.

Der Analystenkonsens liegt bei einem durchschnittlichen Kursziel von 290,49 Dollar, was ein Aufwärtspotenzial von knapp 9 Prozent impliziert. Die Bandbreite der Einschätzungen spiegelt Unsicherheit wider: Wie stark können die Services das schwächere iPhone-Geschäft kompensieren?

Indien-Exporte überschreiten 50-Milliarden-Marke

Parallel zur digitalen Expansion baut Apple seine physische Lieferkette um. Die kumulierten iPhone-Exporte aus Indien überstiegen im Dezember 2025 erstmals 50 Milliarden Dollar. Allein in den ersten neun Monaten des Fiskaljahres 2026 wurden Geräte im Wert von 16 Milliarden Dollar ausgeführt.

Partner wie Tata und Foxconn treiben die Produktionskapazitäten vor Ort voran. Die geografische Diversifizierung reduziert Abhängigkeiten und gilt als strategischer Vorteil in einem zunehmend fragmentierten geopolitischen Umfeld.

Blick auf die Zahlen

Am 29. Januar folgt die offizielle Vorlage der Quartalsergebnisse. Bis dahin bleibt die Aktie in einer Konsolidierung gefangen. Das Kurs-Gewinn-Verhältnis liegt bei etwa 36, die Dividendenrendite beträgt 0,39 Prozent.

Institutionelle Investoren zeigen sich uneinheitlich: Während Rainier Family Wealth seine Position im dritten Quartal 2025 um 29,3 Prozent aufstockte, reduzierte Sharper & Granite seine Beteiligung um 23,8 Prozent. Die entscheidende Frage lautet: Können die robusten Service-Kennzahlen die Hardware-Schwäche überkompensieren und das Wachstum stabilisieren?

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