Apple Aktie: Rekordquartal und KI-Deal
Apple hat das neue Jahr mit beeindruckenden Zahlen begonnen. Das abgelaufene Weihnachtsquartal übertraf die Erwartungen der Wall Street deutlich – getrieben von einem iPhone-Boom und einem robusten Service-Geschäft. Gleichzeitig kündigte CEO Tim Cook eine strategische Partnerschaft mit Google an, um Siri mittels KI-Technologie zu revolutionieren. Doch trotz Rekorderlösen warnt das Management vor Gegenwind.
iPhone und Services treiben das Wachstum
Im ersten Geschäftsquartal 2026 (endend Dezember 2025) erwirtschaftete Apple einen Umsatz von 143,8 Milliarden US-Dollar – ein Plus von 16 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Analysten hatten mit schwächeren Zahlen gerechnet.
Das iPhone-Segment lieferte mit 85,3 Milliarden US-Dollar (+23 Prozent) den Löwenanteil. Das Service-Geschäft, das Dienste wie Apple Music, iCloud und den App Store umfasst, wuchs um 14 Prozent auf 30 Milliarden US-Dollar. Der Gewinn je Aktie kletterte um 19 Prozent auf 2,84 US-Dollar – deutlich über der Konsensschätzung von rund 2,67 US-Dollar.
Der operative Cashflow erreichte solide 53,9 Milliarden US-Dollar. Apple kündigte zudem eine Dividende von 0,26 US-Dollar je Aktie an, zahlbar am 12. Februar.
Google-Kooperation soll Siri aufwerten
Die strategisch wichtigste Ankündigung kam jedoch nicht aus der Bilanz: Apple und Google wollen gemeinsam an einer neuen Generation von Siri arbeiten. Durch die Integration von Foundation Models soll der Sprachassistent personalisierter und leistungsfähiger werden. Der Rollout ist für die zweite Jahreshälfte 2026 geplant.
Damit reagiert Apple auf anhaltende Kritik, im KI-Wettrennen gegen Konkurrenten wie Microsoft, Google und Amazon ins Hintertreffen geraten zu sein. Die Partnerschaft könnte das Blatt wenden – vorausgesetzt, die Umsetzung gelingt.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Apple?
Lieferengpässe bremsen Euphorie
Trotz des starken Quartals dämpfte das Management die Erwartungen für die kommenden Monate. Apple warnt vor Engpässen bei 3-Nanometer-Chips und steigenden Speicherpreisen, die die Margen belasten könnten. Für das laufende Quartal (endend März 2026) peilt der Konzern ein Umsatzwachstum zwischen 13 und 16 Prozent an, bei einer Bruttomarge von 48 bis 49 Prozent.
Die Investorengemeinde wertet diese Prognose als vorsichtig, aber realistisch. Sollten sich die Lieferkettenprobleme verschärfen, könnte das Momentum aus dem Rekordquartal schnell verpuffen.
Analysten bleiben optimistisch
Die Mehrheit der Analysten hält trotz der Warnungen an positiven Ratings fest. Das durchschnittliche Kursziel liegt bei rund 306 US-Dollar. Goldman Sachs sieht die Aktie bei 330 US-Dollar, JP Morgan bei 325 US-Dollar. Barclays bleibt skeptischer und setzt mit einem Kursziel von 239 US-Dollar sowie einem „Underweight"-Rating auf Vorsicht.
Am 19. Februar steht zudem ein Produktevent an. Gerüchten zufolge könnte Apple ein iPhone SE 4 oder Updates bei iPad und MacBook Air mit M3/M4-Chips vorstellen. Ob diese Ankündigungen ausreichen, um den Kurs weiter zu treiben, wird sich zeigen. Die Aktie schloss am Freitag bei 257,82 US-Dollar und notiert damit rund sechs Prozent unter ihrem 52-Wochen-Hoch vom Dezember.
Apple-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Apple-Analyse vom 1. Februar liefert die Antwort:
Die neusten Apple-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Apple-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 1. Februar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Apple: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...








