Die Apple-Aktie zieht am Montag vorbörslich knapp ein Prozent an. Verantwortlich dafür ist ein optimistischer Analystenkommentar von JPMorgan, der dem iPhone-Konzern ein starkes Quartalsergebnis zutraut. Die US-Bank rechnet damit, dass Apple sowohl beim Gewinn als auch beim Umsatz die Erwartungen übertreffen wird. Das Timing könnte kaum besser sein: Am Donnerstag, 29. Januar, stehen die Quartalszahlen an.

Doch nicht nur JPMorgan zeigt sich optimistisch. Morgan Stanley bekräftigt sein Overweight-Rating mit einem Kursziel von 315 US-Dollar – bei einem aktuellen Kurs von 248 US-Dollar. Die Analysten gehen davon aus, dass die Stärke des iPhone 17 von der Wall Street unterschätzt wird. Morgan Stanley liegt mit seinen iPhone-Umsatzprognosen für das Dezember- und März-Quartal 4 bis 8 Prozent über dem Konsens.

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Vorsicht trotz Optimismus

Allerdings warnt Morgan Stanley gleichzeitig: Die Aktie könnte nach den Zahlen "seitwärts bis moderat niedriger" tendieren. Der Grund? Die Konsensschätzungen für die Betriebskosten im März-Quartal liegen 7 Prozent zu niedrig, während Morgan Stanley die Bruttomargen 30 Basispunkte unter den Markterwartungen sieht. Hinzu kommen steigende Speicherkosten, die im Juni-Quartal auf dem Gewinn lasten dürften.

Goldman Sachs bewertet die Titel weiterhin mit "Buy" und einem Kursziel von 320 US-Dollar. Die Bank betrachtet den jüngsten Kursrückgang von 5 Prozent als Kaufgelegenheit und prognostiziert für das erste Quartal des Geschäftsjahres 2026 einen Gewinn je Aktie von 2,66 US-Dollar – in Einklang mit dem FactSet-Konsens. Für die Geschäftsjahre 2026 und 2027 erwartet Goldman Sachs jeweils 9 Prozent iPhone-Umsatzwachstum.

Starke Nachfrage beim iPhone 17

UBS meldet eine außergewöhnlich starke Nachfrage für das kommende iPhone 17. Die Bank schätzt den Unit-Absatz für Dezember 2025 auf 84,5 bis 85 Millionen Geräte – ein beeindruckendes Signal. Trotzdem bleibt UBS bei seiner neutralen Bewertung mit einem Kursziel von 280 US-Dollar.

In dieser Woche legen über 90 Unternehmen aus dem S&P 500 ihre Quartalsergebnisse vor – Apple steht dabei besonders im Fokus. Die Erwartungen sind hoch, die Bewertungen anspruchsvoll. Morgan Stanley erinnert daran, dass Apple historisch im ersten Kalenderquartal den S&P 500 im Median um 400 Basispunkte underperformt. Können die Zahlen am Donnerstag diese Regel durchbrechen?

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