Apple hat eine richtungsweisende Entscheidung für seine Finanzsparte getroffen. Nach Monaten der Unsicherheit steht fest, dass JPMorgan Chase die Nachfolge von Goldman Sachs als Herausgeber der Apple Card antritt. Während der Tech-Gigant damit seine Services-Strategie neu justiert und Kontinuität für Kunden sichert, wächst an der Wall Street die Skepsis bezüglich der sportlichen Bewertung der Aktie.

Neuer Partner für das Kreditkartengeschäft

Am gestrigen Mittwoch bestätigte Apple den strategischen Wechsel. JPMorgan Chase wird neuer Emittent der Apple Card, wobei der Übergangsprozess voraussichtlich rund 24 Monate in Anspruch nehmen wird. Für Apple ist dies ein bedeutender Schritt, um das Kreditkartenprogramm langfristig auf stabile Füße zu stellen, nachdem die Partnerschaft mit Goldman Sachs zunehmend als belastet galt.

Für bestehende Kunden soll der Wechsel laut Unternehmensangaben geräuschlos verlaufen. Wichtige Funktionen wie das „Daily Cash“-Rückvergütungsprogramm und die Sparkonten bleiben erhalten, und Mastercard fungiert weiterhin als Zahlungsnetzwerk. Jennifer Bailey, Vizepräsidentin für Apple Pay, betonte die Innovationskraft der neuen Partnerschaft mit Chase, einer Bank mit umfangreicher Erfahrung im Co-Branding-Bereich.

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Analysten uneinig über weiteren Kursverlauf

Trotz der strategischen Klärung im Finanzbereich steht die Aktie zum Jahresstart 2026 unter Beobachtung. Das Investmenthaus Raymond James stufte den Titel kürzlich von „Outperform“ auf „Market Perform“ herab. Als Gründe nannten die Experten die hohe Bewertung mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) von rund 35 sowie Zweifel daran, ob die KI-Initiativen kurzfristig als Kurstreiber wirken können. Zudem sei die Stärke des iPhone-Geschäfts bereits weitgehend im Kurs eingepreist.

Demgegenüber bleibt Evercore ISI optimistisch und bestätigte das „Outperform“-Rating. Die Analysten setzen weiterhin auf einen starken iPhone-Zyklus und sehen Potenzial durch ein KI-gestütztes Siri-Update. Die Aktie selbst reagierte in den letzten Tagen verhalten und notiert aktuell bei 260,33 USD, was einem Rückgang von gut 4 Prozent auf Wochensicht entspricht.

Fokus auf Bewertung und Zahlen

Die Marktkapitalisierung von fast 4 Billionen US-Dollar weckt bei einigen Marktbeobachtern Höhenangst. Kritiker hinterfragen, ob Apple im aktuellen Umfeld genügend Wachstum generieren kann, um die hohen Bewertungskennziffern zu rechtfertigen. Neben der Software-Sparte richten sich die Blicke auch auf die Hardware-Pipeline, insbesondere auf Spekulationen rund um ein mögliches faltbares iPhone, das sich in einem bereits wettbewerbsintensiven Markt behaupten müsste.

Am 29. Januar 2026 wird Apple seine Ergebnisse für das erste Geschäftsquartal präsentieren. Dieser Termin dürfte entscheidend sein, um Klarheit über die tatsächliche Performance im wichtigen Weihnachtsgeschäft zu erhalten und den Investoren einen konkreten Ausblick auf das laufende Jahr zu geben.

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