Apple Aktie: Harter Schnitt beim Headset
Apple startet mit einer ernüchternden Nachricht in das Jahr 2026. Berichten zufolge kürzt der Tech-Gigant sowohl die Produktion als auch das Marketingbudget für sein Mixed-Reality-Headset Vision Pro massiv ein. Statt der erhofften Revolution deutet sich ein strategischer Rückzug an, was Fragen zur künftigen Hardware-Strategie aufwirft.
Vision Pro auf dem Abstellgleis
Der wohl wichtigste Grund für die trübe Stimmung zum Jahresauftakt ist ein radikaler Kurswechsel. Wegen anhaltend schwacher Verkaufszahlen hat das Management offenbar entschieden, die Investitionen in die Vision Pro drastisch zu reduzieren. Daten deuten darauf hin, dass das Marketingbudget um über 95 Prozent zusammengestrichen wurde.
Noch deutlicher sind die Signale aus der Lieferkette: Der Fertigungspartner Luxshare soll bereits eine wichtige Produktionslinie stillgelegt haben. Für das vierte Quartal 2025 rechnen Experten nur noch mit rund 45.000 ausgelieferten Einheiten – ein Bruchteil der 390.000 Geräte aus dem Vorjahreszeitraum. Als Hauptursachen für die fehlende Nachfrage gelten der hohe Preis von knapp 3.500 US-Dollar sowie ein Mangel an überzeugenden Anwendungen.
Hohe Bewertung trifft auf Gewinnmitnahmen
Diese Nachrichten treffen auf eine Aktie, die sich nahe ihrem Allzeithoch bewegt. Mit einem aktuellen Kurs von 271,86 US-Dollar und einem Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) von über 36 ist das Papier historisch teuer bewertet. Das ruft erste Skeptiker auf den Plan: Institutionelle Investoren wie Argent Capital Management nutzten das hohe Niveau zuletzt, um Gewinne zu realisieren und ihre Positionen leicht zu reduzieren.
Hoffnungsträger KI
Da der Hardware-Vorstoß im Bereich "Spatial Computing" ins Stocken gerät, verschiebt sich der Fokus der Anleger nun vollständig auf die Software-Sparte. Marktbeobachter setzen ihre Hoffnungen auf eine umfassende KI-Überarbeitung von Siri, die für das Frühjahr 2026 erwartet wird. Dieser Schritt gilt als entscheidend, um einen neuen Upgrade-Zyklus beim iPhone auszulösen und die Bewertung von über 4 Billionen US-Dollar zu rechtfertigen.
Trotz der Probleme im Headset-Bereich bleiben die meisten Analysten optimistisch. Mit Kurszielen von bis zu 350 US-Dollar sehen Banken wie Wedbush weiterhin Potenzial. Ob der Markt diese Zuversicht teilt oder die Produktionskürzungen abstraft, wird sich mit der Wiederaufnahme des vorbörslichen Handels am Freitag zeigen.
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