Apple Aktie: Google-Deal als Notlösung
Apple hat sich einen milliardenschweren Partner an Bord geholt: Google. Der iPhone-Konzern integriert Googles Gemini-Modelle in sein KI-System „Apple Intelligence" und stattet Siri damit aus. Die Botschaft dahinter ist eindeutig – Apples eigene Large Language Models waren nicht rechtzeitig einsatzbereit.
Die Hintergründe der Partnerschaft
Die am 13. Januar 2026 offiziell bestätigte Zusammenarbeit läuft über mehrere Jahre und kostet Apple rund eine Milliarde Dollar jährlich. Das Unternehmen verfolgt dabei ein Hybridmodell: Die Benutzeroberfläche und einfache Aufgaben laufen über Apples Private Cloud Compute, während komplexe Backend-Prozesse an Googles Infrastruktur ausgelagert werden.
Analysten von Bank of America und Wedbush bewerten den Schritt als pragmatisch, aber auch als Eingeständnis technologischer Lücken. Die Vereinbarung verschafft Apple Zeit, bis die eigene KI-Infrastruktur marktreif ist. Beobachter sehen 2026 als entscheidendes Jahr für Apples KI-Ambitionen.
Neue Einnahmequelle im Services-Segment
Parallel dazu startet Apple am 28. Januar 2026 das „Creator Studio" – ein Abo-Paket mit Final Cut Pro, Logic Pro, Pixelmator Pro, Motion, Compressor und MainStage für 12,99 Dollar pro Monat oder 129 Dollar jährlich. Das Angebot zielt direkt auf Adobes Creative Cloud ab und soll das Services-Geschäft stärken, das im vierten Quartal 2025 bereits 28,8 Milliarden Dollar einbrachte.
Eigene Server-Chips ab 2026
Laut Analyst Ming-Chi Kuo plant Apple die Massenproduktion eigener KI-Server-Chips für die zweite Jahreshälfte 2026. Ab 2027 sollen eigene Rechenzentren mit dieser Hardware betrieben werden. Die Google-Partnerschaft fungiert damit als Übergangslösung, bis Apple vollständig unabhängig agieren kann.
Was die Zahlen zeigen
Die Aktie notiert derzeit bei 261,05 Dollar und hat sich in den letzten 30 Tagen um knapp zwölf Prozent verteuert. Das Kurs-Gewinn-Verhältnis von rund 34 liegt deutlich über dem Branchenschnitt von 22. Analysten sehen Kursziele zwischen 287 und 291 Dollar – erwarten also weiteres Potenzial, sofern die neuen Initiativen Früchte tragen.
Am 29. Januar folgen die Quartalszahlen. Sie werden zeigen, ob das wachsende Services-Geschäft die hohen KI-Investitionen rechtfertigt und ob der angekündigte iPhone-Upgrade-Zyklus tatsächlich an Fahrt gewinnt.
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