Andritz Aktie: Strategischer US-Deal
Andritz setzt verstärkt auf die Dekarbonisierung der Luftfahrt. Mit einem neuen Auftrag aus Kansas liefert der Konzern Schlüsseltechnologie für die Produktion von emissionsarmem Flugkraftstoff. Während der Aktienkurs zuletzt deutlich korrigierte, stützt ein historisch hoher Auftragsbestand die Ambitionen für das laufende Geschäftsjahr.
Die Kooperation mit dem US-Unternehmen SAFFiRE Renewables markiert einen weiteren Schritt in Richtung grüne Chemie. Andritz liefert Refiner-Technik, um landwirtschaftliche Reststoffe wie Maisstroh in Ethanol zu verwandeln. Dieser Rohstoff dient als Basis für Sustainable Aviation Fuel (SAF). Obwohl der konkrete Auftragswert ungenannt bleibt, unterstreicht das Projekt die Rolle des Unternehmens als Ausrüster für die globale industrielle Transformation.
Rekordbestand federt Umsatzrückgang ab
Finanziell blickt der Konzern auf ein gemischtes Jahr 2025 zurück. Während negative Währungseffekte den Umsatz leicht auf 7,9 Milliarden Euro drückten, kletterte der Auftragsbestand auf den Rekordwert von 10,5 Milliarden Euro. Besonders die Sparten Pulp & Paper sowie Hydropower trieben die Nachfrage mit zweistelligen Zuwachsraten beim Auftragseingang. Ein Book-to-Bill-Verhältnis von 1,13 signalisiert, dass das Auftragspolster schneller wuchs als der realisierte Umsatz, was für Planungssicherheit in den kommenden Quartalen sorgt.
Profitabilität und Dividende im Fokus
Trotz der Herausforderungen in der Metallsparte hielt Andritz die operative EBITA-Marge stabil bei 8,9 Prozent. Davon profitieren auch die Aktionäre: Das Management schlägt vor, die Dividende auf 2,70 Euro pro Aktie zu erhöhen. Damit würde die Ausschüttungsquote auf rund 58 Prozent steigen.
An der Börse spiegelt sich dieser Optimismus derzeit jedoch kaum wider. Mit einem Schlusskurs von 60,30 Euro am Freitag verzeichnete das Papier auf Monatssicht ein Minus von über 18 Prozent. Der Titel notiert damit aktuell rund 21 Prozent unter seinem 52-Wochen-Hoch von Anfang Februar.
Für das Geschäftsjahr 2026 visiert das Management die Rückkehr zum Wachstum an und prognostiziert einen Umsatz zwischen 8,0 und 8,3 Milliarden Euro. Ein entscheidender Faktor bleibt das Servicegeschäft, das bereits 44 Prozent zum Gesamtumsatz beiträgt und die Ertragslage stabilisiert. Die operative Marge soll sich im Zielkorridor von 8,7 bis 9,1 Prozent festigen.
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