Andritz-Aktie: Der Ausbau tröstet über Energiesorgen nicht hinweg!
Auch wenn die Stahlbranche sich zweifellos noch im Krisenmodus befindet, so ist es nicht so, als würde das Material überhaupt keine Nachfrage mehr erfahren. Dringend benötigt werden gerade Speziallösungen wie Elektrostahl noch, der unter anderem in Motoren und Transformatoren zum Einsatz kommt. Wohlwissend um den steigenden Bedarf bastelt Andritz schon seit einer Weile an Fortschritten in diesem Segment.
Bereits im Dezember übernahm das österreichische Unternehmen 51 Prozent des chinesischen Unternehmens Baoding Sanzheng Electrical Equipment, welches sich auf Lösungen bei Induktionsheizungen spezialisiert hat. Damit will Andritz die Integration zusätzlicher Technologien für Wärmebehandlungsprozesse ausbauen. Das kommt dann auch der Entwicklung neuer Lösungen bei der Elektrostahlproduktion zugute.
Andritz verspricht schnelle Integration
Genau solche sind bei Andritz derzeit wohl in Vorbereitung, wie bei "marketsteel.de" zu lesen ist. Die neuen, vollständig modularen Ofenkonzepte sollen Effizienz und Produktionsflexibilität verbessern und gleichzeitig besonders schnell installiert werden können. Außerdem wird versprochen, dass der damit erzeugte Elektrostahl direkt in Weiterverarbeitungslinien von Andritz integriert werden kann.
Das klingt alles gut und schön und wird Andritz mit Sicherheit noch manchen Vorteil einbringen. Leider haben die Anleger dafür am heutigen Montag aber weder Augen noch Ohren. Chancen stehen etwas im Hintergrund, während rasante Anstiege bei Öl- und Gaspreisen die Angst vor einer neuen Energiekrise schüren. Eine solche würde auch Andritz empfindlich treffen und ließe sich sehr wahrscheinlich auch durch noch so große Sprünge bei der Effizienz eher nicht egalisieren.
Rote Vorzeichen aller Orten
Die Andritz-Aktie gab heute Morgen um 3,2 Prozent nach und befand sich damit in bester Gesellschaft. Die Märkte insgesamt geraten ob der Geschehnisse im Nahen Osten heftig unter Druck und die Lage droht, sich zu verselbständigen. Auch wenn Andritz aktiv an neuen Technologien arbeitet, die Kosten im Blick behält und damit nicht uninteressante Zukunftsaussichten bietet: gegen den Verkaufsdruck eines zutiefst verunsicherten Marktes kann man sich allein damit offensichtlich nicht wehren.
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