Obschon ams-Osram vor Kurzem über sinkende Umsätze berichten musste und damit eine spürbare Enttäuschung an den Märkten auslöste, kann der Chart der Aktie sich noch sehen lassen. Trotz einem Sturz unter die 10-Euro-Linie und einem Schlusskurs in Höhe von 9,05 Euro am Freitag notiert das Papier noch gut 50 Prozent höher als vor einem Jahr. Es geht also in die richtige Richtung, wenngleich das Tempo für manch einen noch zu wünschen übrig lässt.

Gegenüber "Finanz und Wirtschaft" äußerte sich CEO Aldo Kamper nun zu den Aussichten für das kommende Jahr und strahle dabei nicht unbedingt grenzenlose Euphorie aus. Vorbereitet wird sich auf ein weiteres "Jahr des Übergangs", bei dem sich wohl auch manche Einsparmaßnahme nicht vermeiden lässt. Trennen möchte man sich etwa von einer Gabrik in Malaysia. Es gebe mehrere Interessenten, aber noch keinen Käufer.

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ams-Osram sieht Chancen

Insgesamt sollen mit Transaktionen über 500 Millionen Euro in die Kassen gespült werden. ams-Osram stellt sich aber nicht nur auf einen derartigen Schrumpfkurs ein. Der Konzern sieht auch mögliche Wachstumsbrereiche, darunter den Automobilbereich aufgrund des steigenden Einsatzes optischer Halbleiter je Fahrzeug. Im Consumer-Geschäft setzt das Unternehmen derweil auf neue Chancen beim Bereich Aufmented Reality.

Besonders Letzteres dürfte an der Börse Beachtung finden. Schließlich machen Gerüchte die Runde, laut denen ams-Osram eine Kooperation mit der Facebook-Mutter Meta schmieden könnte. Dazu wollte Kamper allerdings keinen Kommentar abgeben. Die Aktie konnte sich derweil vor dem Wochenende wieder etwas fangen und am Freitag um 1,3 Prozent zulegen. Auf Wochensicht konnte ein Plus von vier Prozent auf die Beine gestellt werden.

Blick nach vorn

Nachdem Analysten und Anleger die Enttäuschungen der letzten Quartalszahlen ein wenig verdaut haben, scheint der Blick in Richtung Norden sich wieder etwas zu öffnen. Wunder sind von ams-Osram zwar weiterhin nicht zu erwarten. Vielleicht ist das aber auch gar nicht unbedingt notwendig. Es scheint möglich, dass Erwartung und Realität sich mittlerweile die Waage halten und damit der Boden beim Aktienkurs erreicht wurde. Leider gibt es dafür aber keine Garantien.

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