Die Biotech-Branche steht vor einem entscheidenden Jahr – und Amgen, einer der großen Player im Pharmasektor, zeigt ein zwiespältiges Bild. Während die jüngsten Quartalszahlen durchaus Lichtblicke bieten, kämpft der Konzern mit Preisdruck und zunehmender Konkurrenz. Kann der Mix aus etablierten Blockbustern und neuen Therapien die Aktie aus ihrem Abwärtstrend befreien?

Solides Wachstum mit Schönheitsfehlern

Amgens erste Quartalszahlen für 2025 brachten eine solide Umsatzsteigerung von 9% auf 8,1 Milliarden Dollar. Der Wachstumstreiber war eindeutig: ein Plus von 14% beim Absatzvolumen der Produkte. Doch dieser Erfolg wurde teilweise durch einen Preisdruck von 6% geschmälert – ein klares Zeichen für den zunehmenden Wettbewerb im Pharmamarkt. Besonders in den USA konnte Amgen mit einem Umsatzplus von 14% punkten.

Die Stars im Portfolio:

  • Repatha, BLINCYTO und TEZSPIRE mit zweistelligem Wachstum
  • Neuankömmling IMDELLTRA startete mit 81 Millionen Dollar
  • EVENITY, TAVNEOS und UPLIZNA ebenfalls auf Wachstumskurs

Doch nicht alles läuft rund: Das Krebsmittel KYPROLIS musste einen deutlichen Absatzrückgang von 14% hinnehmen – eine direkte Folge der härter werdenden Konkurrenz.

Analysten bleiben vorsichtig optimistisch

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Die Wall Street zeigt sich gespalten bei Amgen. Das durchschnittliche Kursziel von 17 Analysten liegt bei 328,77 Dollar, was ein Potenzial von fast 17% gegenüber dem aktuellen Kurs bedeuten würde. Allerdings reicht die Bandbreite der Einschätzungen von 280 bis 389 Dollar – ein deutliches Zeichen für die Unsicherheiten.

Cantor Fitzgerald etwa bleibt mit einem "Neutral"-Rating und einem Ziel von 305 Dollar zurückhaltend. Die Skepsis scheint berechtigt: Trotz der positiven Umsatzentwicklung notiert die Aktie deutlich unter ihren Höchstständen und hat seit August 2024 über 20% an Wert verloren.

Portfolio im Wandel

Amgen setzt auf eine Mischung aus altbewährten und neuen Therapien:

  • Traditionelle Blockbuster wie Epogen, Aranesp und Enbrel
  • Neuere Erfolge wie Repatha (Cholesterin) und Aimovig (Migräne)
  • Onkologie-Produkte Vectibix und Lumakras
  • Mit der Übernahme von Horizon Therapeutics kamen Seltenheits-Therapien wie Tepezza hinzu

Die Herausforderung: Während einige Produkte glänzen, kämpfen andere mit Nachdruck. Die Aktie, die aktuell bei rund 246 Euro notiert, spiegelt diese Ambivalenz wider. Die Frage ist: Reicht Amgens breit aufgestelltes Portfolio, um den Abwärtstrend zu durchbrechen – oder braucht es neue Impulse?

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