Der Biotechnologiekonzern verzeichnet erhebliche Kursverluste im Zuge möglicher neuer Handelsbeschränkungen, während institutionelle Anleger ihre Positionen anpassen.

Die Amgen-Aktie gerät aktuell deutlich unter Druck. Am Mittwoch fiel der Kurs um 1,89% auf 249,65 Euro und setzt damit seinen Abwärtstrend der vergangenen Wochen fort. Innerhalb des letzten Monats hat das Papier bereits beachtliche 17,66% an Wert eingebüßt.

Zollankündigungen belasten Pharmasektor

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Verantwortlich für die negative Stimmung sind vor allem die gestern angekündigten möglichen neuen Einfuhrzölle auf Pharmaprodukte. Diese Nachricht belastet nicht nur Amgen, sondern die gesamte Pharmabranche. Bereits zum Handelsstart gehörte der Titel zu den deutlichen Verlierern in den wichtigsten Indizes.

Warum trifft diese Entwicklung Amgen besonders? Die neuen Importzölle könnten erhebliche Auswirkungen haben, da das Unternehmen auf internationale Lieferketten für Rohstoffe und Produktion angewiesen ist. Konkret:

  • Internationale Produktionsstandorte könnten von den Zöllen betroffen sein
  • Ein signifikanter Teil des Umsatzes stammt aus dem Ausland
  • Die Zölle könnten die Gewinnmargen belasten

Institutionelle Beteiligungen im Fokus

Trotz des aktuellen Gegenwinds zeigen aktuelle Meldungen weiterhin Aktivität bei institutionellen Anlegern:

  • Trek Financial LLC hat seine Position ausgebaut
  • Legal & General Group Plc reduzierte seinen Anteil
  • Norges Bank etablierte neue Positionen
  • Franklin Resources Inc. erhöhte seinen Anteil deutlich

Diese institutionellen Bewegungen spiegeln zwar vergangene Aktivitäten wider, geben aber einen Einblick in die Eigentümerstruktur vor der aktuellen Marktvolatilität. Etwa 76,5% der Unternehmensaktien befinden sich in institutionellem Besitz.

Analysteneinschätzungen bleiben gemischt

Wie bewerten Experten die Lage? Morgan Stanley passte heute sein Kursziel leicht nach oben an, behielt jedoch die Einstufung "Equalweight" bei. Im Gegensatz dazu hatte die Bank of America am 5. März ihr Kursziel angehoben, aber die Bewertung "Underperform" beibehalten. Der allgemeine Konsens der Analysten tendiert laut MarketBeat zu einem "Moderate Buy".

Technische Situation verschlechtert sich

Der Kurs notiert mittlerweile 12,41% unter dem 200-Tage-Durchschnitt (285,01 Euro) und fast 20% unter seinem 52-Wochen-Hoch von 310,70 Euro. Das deutet auf einen klaren Abwärtstrend hin. Mit dem aktuellen Kurs bewegt sich die Aktie nur noch knapp 1,13% über ihrem 52-Wochen-Tief von 246,85 Euro.

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