AMD liefert – und zwar so deutlich, dass selbst im heiß umkämpften Chipmarkt kaum jemand daran vorbeikommt. Der Konzern hat für das vierte Quartal und das Gesamtjahr 2025 Rekordergebnisse gemeldet. Im Mittelpunkt steht dabei ein Treiber, der aktuell fast alles in der Branche überstrahlt: KI und Rechenzentren.

Was hinter den Rekordzahlen steckt

Die am Dienstag veröffentlichten Zahlen zeigen, wie stark AMD zuletzt vom Boom bei High-Performance-Computing und KI-Plattformen profitiert hat. Im vierten Quartal 2025 meldete das Unternehmen einen Rekordumsatz von 10,3 Mrd. US-Dollar. Auf Non-GAAP-Basis lag der Nettogewinn bei 2,5 Mrd. US-Dollar, entsprechend 1,53 US-Dollar je verwässerter Aktie.

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Auffällig ist vor allem das Rechenzentrumsgeschäft: Der Bereich wuchs laut Bericht um 39% gegenüber dem Vorjahr. Genau hier entscheidet sich derzeit, wer im KI-Zeitalter die besten Karten hat – denn die Nachfrage nach Server-Chips und KI-Rechenleistung ist der Wachstumsmotor der gesamten Branche.

Auch auf Jahressicht war 2025 ein Rekordjahr: Der Umsatz kletterte auf 34,6 Mrd. US-Dollar, das Non-GAAP-Betriebsergebnis erreichte 7,8 Mrd. US-Dollar. CEO Lisa Su sprach von einem „prägenden Jahr“, getragen von starker Nachfrage nach EPYC- und Ryzen-CPUs sowie dem schnellen Ausbau der KI-Aktivitäten im Datacenter.

Die wichtigsten Eckpunkte auf einen Blick:
- Umsatz Q4 2025: 10,3 Mrd. USD (Rekord)
- Non-GAAP Bruttomarge Q4: 57%
- Non-GAAP EPS Q4: 1,53 USD
- Umsatz 2025: 34,6 Mrd. USD (Rekord)
- Non-GAAP operatives Ergebnis 2025: 7,8 Mrd. USD

Ausblick: Gute Nachfrage, aber anspruchsvolles Umfeld

Für das erste Quartal 2026 stellt AMD einen Umsatz von rund 9,8 Mrd. US-Dollar in Aussicht (plus/minus 300 Mio. US-Dollar). Die erwartete Non-GAAP-Bruttomarge liegt bei etwa 55%. Unterm Strich: Das Unternehmen rechnet weiter mit hoher Aktivität, zugleich aber mit leicht anderen Margenprofilen als im starken Schlussquartal.

Der Branchenkontext bleibt dabei unruhig. Der Ausbau von KI sorgt für enorme Chancen, gleichzeitig schwankt das Umfeld – und 2026 steht zudem ein technologischer Umbruch an: Der Übergang zu 2nm Gate-All-Around (GAA) gilt als wichtiger nächster Schritt, weil er mehr Leistung bei geringerem Energieverbrauch verspricht. Solche Übergänge sind für die Industrie meist ein Katalysator, aber auch eine Phase, in der Execution und Timing besonders zählen.

Eine zentrale Frage treibt Anleger dabei um: Wie gut kann AMD die KI-getriebene Nachfrage nach Server-Chips in nachhaltiges Wachstum übersetzen – gegen Intel und Nvidia? Genau deshalb richten sich die Blicke nicht nur auf das aktuelle Zahlenwerk, sondern auf Strategie und Produktzyklen im KI- und Datacenter-Geschäft.

Beim Kurs zeigt sich nach der jüngsten Bewegung ein gemischtes Bild: In den vergangenen sieben Tagen lag die Aktie 4,2% im Minus, während sie auf Sicht von zwölf Monaten deutlich zulegen konnte.

Zum nächsten Gradmesser wird nun der Start ins Jahr 2026: Entscheidend ist, ob AMD die Umsatzerwartung für das laufende Quartal im angekündigten Korridor trifft und die KI- und Datacenter-Dynamik das Wachstum weiter sichtbar trägt.

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