AMD Aktie: KI-Euphorie gerät ins Wanken
Die Chipbranche steht vor einem Belastungstest. Was in den vergangenen Monaten noch als unaufhaltsamer KI-Boom gefeiert wurde, bekommt plötzlich Risse. Advanced Micro Devices steht dabei im Zentrum der Aufmerksamkeit – und die Analystenwarnung von Lynx Equity hat es in sich.
Die Investmentbank sieht gleich mehrere Warnsignale, die sich zu einem bedrohlichen Bild verdichten: Microsofts schwache CoPilot-Nutzerzahlen, Spannungen zwischen NVIDIA und OpenAI sowie neue KI-Tools für juristische Anwendungen setzen den Sektor unter Druck. Nach den starken Monaten Dezember und Januar könnte nun eine Korrektur anstehen.
Mangelnde Überzeugung für 2026 und 2027?
Besonders brisant: Lynx Equity erwartet, dass das AMD-Management bei den anstehenden Quartalszahlen weniger Zuversicht für die Jahre 2026 und 2027 zeigen könnte als in früheren Prognosen. Selbst wenn die Führungsebene an ihrer bisherigen Einschätzung festhält, dürften Investoren skeptisch bleiben – zumindest bis Klarheit über die Finanzierung von OpenAI herrscht.
Die Analystenwarnung trifft auf einen ohnehin angespannten Markt. Der Titel notiert aktuell unter Beobachtung, während Anleger nervös auf die Quartalszahlen warten. Sollten AMD und auch Super Micro Computer Schwäche zeigen, rechnet Lynx Equity mit Gewinnmitnahmen im gesamten KI-Halbleitersektor.
Kaufgelegenheit oder Trendwende?
Trotz der düsteren Kurzfristaussichten bleibt die Investmentbank langfristig optimistisch. Bei einem Rücksetzer empfiehlt Lynx Equity den Einstieg bei ausgewählten Titeln – darunter Lam Research, Micron Technology, Taiwan Semiconductor Manufacturing und Intel. AMD selbst wird in dieser Aufzählung allerdings nicht explizit genannt.
Die kommenden Tage werden zeigen, ob die KI-Story nur eine Verschnaufpause einlegt oder ob sich fundamentale Zweifel breit machen. Für AMD-Aktionäre dürfte die Ergebnisvorlage zum Nervenspiel werden. Die Messlatte liegt hoch – und die Börse ist derzeit nicht in Stimmung für Enttäuschungen.
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