AMD Aktie: Neuer Rekordumsatz!
AMD präsentiert auf der CES 2026 eine umfassende KI-Roadmap mit neuen Supercomputing-Plattformen und aggressiven Produkt-Timelines. Doch statt Euphorie herrscht an der Börse Ernüchterung: Die Aktie verliert rund 2,5 Prozent und notiert bei 214 Dollar. Nach der starken Rally im vergangenen Jahr scheinen Investoren Gewinne mitzunehmen – ein klassisches "Sell the news"-Szenario.
CEO Dr. Lisa Su stellte auf der Technikmesse eine Vision vor, die weit über Einzelchips hinausgeht. Im Zentrum steht der Versuch, sich als Komplettanbieter für KI-Rechenzentren zu positionieren.
"Helios" greift Nvidia an
Die neue Helios-Plattform ist AMDs direkter Angriff auf integrierte Systeme der Konkurrenz. Ein einzelnes Rack kombiniert 72 Instinct MI455X-Beschleuniger mit EPYC "Venice"-CPUs und Pensando "Vulcano"-Netzwerkkarten. Das Ergebnis: bis zu 3 AI-Exaflops Rechenleistung pro Rack – ausgelegt für das Training von Modellen mit Billionen Parametern.
Parallel dazu kommt der Instinct MI440X, der speziell auf Enterprise-Rechenzentren abzielt. AMD erweitert damit seinen Markt über Hyperscaler wie Amazon oder Microsoft hinaus und dringt in klassische Unternehmensinfrastrukturen vor.
MI500-Serie für 2027 angekündigt
Für 2027 kündigte das Management die Instinct MI500-Serie an. Die technischen Versprechen sind ambitioniert: eine 1.000-fache Leistungssteigerung gegenüber der MI300X-Generation von 2023. Basis bildet die CDNA-6-Architektur im 2-Nanometer-Prozess mit HBM4e-Speicher. Die Ankündigung soll Zweifel ausräumen, ob AMD mit den Mehrjahresplänen der Wettbewerber mithalten kann.
Weitere Meilensteine
Neben dem Rechenzentrumsgeschäft rückte AMD auch Consumer-Hardware in den Fokus:
- Der Ryzen 7 9850X3D soll als "schnellster Desktop-Prozessor der Welt" die Gaming-Dominanz sichern
- Die Ryzen AI 400-Serie mit 60-TOPS-NPUs startet Ende Januar
- Die Ryzen AI Max+-Plattform ermöglicht lokale Inferenz von 128-Milliarden-Parameter-Modellen
- Ein 150-Millionen-Dollar-Fonds für KI-Bildung wurde aufgelegt
Analysten bleiben optimistisch
Trotz des heutigen Kursrückgangs zeigt sich der Analystenkonsens bullish. Die durchschnittlichen Kursziele liegen zwischen 277 und 285 Dollar – das würde ein Aufwärtspotenzial von über 30 Prozent bedeuten. Die fundamentale Bewertung stützt sich vor allem auf die Strategie, nicht mehr nur Chips, sondern komplette Infrastrukturen zu verkaufen. Das könnte den Umsatz pro Kunde erheblich steigern.
Die entscheidende Phase beginnt in der zweiten Jahreshälfte 2026, wenn die angekündigten Systeme tatsächlich ausgeliefert werden. Bis dahin dürften Ausführungsrisiken und die Gewinnmitnahmen nach dem starken Vorjahr den Kurs prägen.
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