Advanced Micro Devices setzt zum Frontalangriff auf Nvidia an – und legt dabei Zahlen auf den Tisch, die selbst optimistische Analysten überraschen dürften. Auf dem jüngsten Financial Analyst Day verkündete CEO Lisa Su nicht weniger als eine Revolution: Der Chipkonzern will in den kommenden drei bis fünf Jahren mit durchschnittlich über 35 Prozent pro Jahr wachsen. Doch kann AMD dieses aggressive Versprechen tatsächlich einlösen – oder ist es nur heiße Luft im überhitzten KI-Boom?

Schockierende Wachstumsprognosen

Die von AMD vorgelegten Finanzziele haben es in sich. Das Unternehmen peilt nicht nur ein jährliches Umsatzwachstum von über 35 Prozent an, sondern verspricht gleichzeitig eine operative Marge von ebenfalls mehr als 35 Prozent. Die Krönung: Der Gewinn je Aktie soll die Marke von 20 Dollar knacken – ein ambitioniertes Ziel, das die Messlatte für die kommenden Quartale deutlich höher legt.

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Diese Zahlen sind keine vagen Hoffnungen, sondern konkrete Versprechen an den Markt. Damit setzt sich AMD unter erheblichen Erfolgsdruck. Jedes Quartalsergebnis wird künftig daran gemessen, ob das Unternehmen auf Kurs bleibt, diese außergewöhnlichen Wachstumsraten zu erreichen.

KI-Rechenzentren als Wachstumsmotor

Das Herzstück der Strategie liegt im Rechenzentrumsgeschäft – genauer gesagt in der künstlichen Intelligenz. AMD rechnet damit, dass die Umsätze in diesem Segment durchschnittlich um 80 Prozent jährlich explodieren werden. Lisa Su prognostiziert, dass der gesamte KI-Chip-Markt bis 2030 auf ein Volumen von einer Billion Dollar anschwellen könnte.

Die neue Instinct MI350 GPU-Serie markiert laut Unternehmensangaben bereits den schnellsten Produktstart in der AMD-Geschichte. Große Cloud-Anbieter haben die Chips offenbar in Rekordtempo adoptiert. Ab dem dritten Quartal 2026 sollen dann die „Helios"-Systeme mit der MI450-Serie folgen und den direkten Konkurrenzkampf mit Nvidia weiter verschärfen.

Strategische Partnerschaften mit Schwergewichten wie OpenAI und Oracle unterstreichen, dass AMD technologisch ernst genommen wird. Die Frage bleibt jedoch: Reicht das aus, um Nvidias dominierende Marktposition nachhaltig anzugreifen – und rechtfertigen diese Aussichten die aggressive Bewertung der Aktie?

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