Amazon Aktie: Neues Allzeithoch
Amazon setzt seine Erfolgsserie fort und erreicht ein neues Allzeithoch bei 242,69 US-Dollar. Auslöser der Rally sind die KI-Offensive auf der CES 2026 und neue strategische Cloud-Partnerschaften. Wall-Street-Analysten reagieren mit aggressiven Kurszielen – die Spanne reicht bis 335 US-Dollar.
CES 2026: Direktangriff auf ChatGPT
Amazon hat auf der Consumer Electronics Show einen webbasierten KI-Assistenten namens "Alexa.com" vorgestellt. Das Tool positioniert sich als direkter Konkurrent zu ChatGPT und Gemini. Die Ankündigung trieb die Aktie im vorbörslichen Handel am 7. Januar um rund 3,4 Prozent nach oben.
Parallel dazu präsentierte der Konzern konkrete KI-Integrationen in seine Hardware-Palette. Ring-Kameras erhalten eine "Fire Watch"-Funktion mit künstlicher Intelligenz, "Alexa+" wird tiefer in Produkte von BMW, Samsung und Bosch eingebunden. Die Botschaft an Investoren: Amazon monetarisiert seine KI-Investitionen über die Cloud-Infrastruktur hinaus.
AWS sichert sich Großkunden
Amazon Web Services baut seine Marktführung durch Kooperationen mit Schwergewichten aus. Am 7. Januar gaben AWS und Infosys eine strategische Partnerschaft bekannt. Ziel ist es, die Einführung generativer KI in Unternehmen zu beschleunigen. Durch die Integration von Infosys Topaz mit Amazon Q Developer soll die Produktivität von Entwicklern um bis zu 40 Prozent steigen.
Zeitgleich sicherte sich AWS eine Schlüsselrolle im autonomen Fahren. Der deutsche Zulieferer Aumovio wählte die Amazon-Cloud als bevorzugte Plattform für KI-gestützte Entwicklung. Die Infrastruktur wird ab 2027 den großflächigen Einsatz fahrerloser Lkw durch Aurora unterstützen.
Analysten sehen Potenzial bis 335 US-Dollar
96 Prozent der Wall-Street-Analysten stufen die Aktie aktuell als "Kaufen" ein. Die Kursziele fallen ambitioniert aus:
- Evercore ISI: 335 US-Dollar (+39 Prozent)
- Bank of America: 303 US-Dollar (Alexa-Expansion als Katalysator)
- Jefferies: 300 US-Dollar
- Wolfe Research: 275 US-Dollar
Regulatorische Belastungen im Hintergrund
Trotz der positiven Stimmung bleibt eine finanzielle Altlast: Amazon zahlt 2,5 Milliarden US-Dollar an die FTC wegen irreführender Prime-Praktiken. Die zweite Welle von Rückerstattungen läuft noch bis Juli 2026.
Zusätzlich steigt ab 15. Januar der Gebührendruck auf Dritthändler. Höhere FBA- und Einlagerungskosten sorgen für Unmut bei Verkäufern. Parallel dazu steht das neue KI-Tool "Shop Direct" in der Kritik – Händler werfen Amazon vor, damit unerlaubte Direktkäufe bei Drittanbietern zu ermöglichen.
Fazit: Fundamentale Stärke überwiegt
Die Aktie notiert auf Rekordniveau, gestützt durch konkrete Produktinnovationen und lukrative Cloud-Verträge. Die FTC-Zahlung stellt eine Einmalbelastung dar, während AWS-Wachstum und KI-Kommerzialisierung das operative Geschäft antreiben. Mit einer Marktkapitalisierung von 2,6 Billionen US-Dollar bleibt Amazon im Januar 2026 eines der am höchsten bewerteten Tech-Unternehmen der Welt.
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