Alzchem Aktie: Wachstumstest steht bevor
Am 27. Februar endet für Alzchem das Schweigen. Mit der Vorlage des Geschäftsberichts für 2025 muss der Spezialchemie-Konzern beweisen, ob die ambitionierte Wachstumsstrategie in den Bereichen Ernährung und Verteidigung nachhaltig Früchte trägt. Anleger blicken dabei besonders auf die operative Profitabilität der jüngsten Kapazitätserweiterungen.
Fokus auf margenstarke Nischen
Nach einem starken Wachstum in den ersten neun Monaten des vergangenen Jahres liegt die Messlatte für den Jahresabschluss hoch. Im Zentrum des Interesses steht das Segment der Spezialchemikalien, das mit Produkten wie Creapure® zuletzt als wesentlicher Treiber fungierte. Zudem lieferte der Bereich Nitroguanidin, der den Verteidigungssektor bedient, positive Impulse.
Ein entscheidender Faktor für das vierte Quartal wird die Inbetriebnahme der erweiterten Kreatinkapazitäten sein, die im Oktober 2025 planmäßig anliefen. Der Geschäftsbericht dürfte klären, wie schnell diese Investitionen den Umsatz und vor allem das Ergebnis stabilisieren können. Kann Alzchem sich durch diese gezielte Spezialisierung dauerhaft dem schwierigen Marktumfeld mit hohen Energiekosten in Europa entziehen?
Charttechnik und operative Impulse
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Operativ weht seit Januar ein frischer Wind durch die Führungsebene: Dr. Jürgen Sans hat die Position des Chief Operating Officer (COO) übernommen. Seine Aufgabe wird es sein, die Effizienz in der Produktion trotz des anhaltenden Wettbewerbsdrucks in der europäischen Chemiebranche hochzuhalten.
An der Börse wird dieser Kurs bislang honoriert. Mit einem Schlusskurs von 157,00 € am Freitag verzeichnete das Papier auf Sicht von zwölf Monaten ein deutliches Plus von über 125 %. Die Aktie notiert damit stabil über ihrem 200-Tage-Durchschnitt von 145,42 €. Allerdings deutet der Relative-Stärke-Index (RSI) mit einem Wert von 72,4 auf eine kurzfristig überkaufte Marktsituation hin, was die Bedeutung des anstehenden Ausblicks für die weitere Kursentwicklung unterstreicht.
Der am Freitag kommende Geschäftsbericht wird zeigen, ob die fundamentalen Daten die Bewertung rechtfertigen. Bestätigt das Management den positiven Trend und liefert einen optimistischen Ausblick für 2026, bleibt das 52-Wochen-Hoch bei 166,80 € in Reichweite. Enttäuscht der Bericht hingegen bei den Margen, rückt der 50-Tage-Durchschnitt bei 152,77 € als erste charttechnische Unterstützung in den Fokus.
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