Alphabet Aktie: Klarer Sieger 2025
Alphabet beendet das Jahr 2025 als unangefochtener Spitzenreiter unter den "Magnificent Seven". Mit einer Performance von rund 70 Prozent seit Jahresbeginn lässt der Google-Mutterkonzern Rivalen wie Microsoft weit hinter sich und profitiert von der erfolgreichen Monetarisierung seiner KI-Sparte. Um diesen Vorsprung zu halten, setzt das Management nun auf eine Milliarden-Übernahme im Energiesektor – denn die Rechenzentren sind hungrig.
Energiehunger treibt Investitionen
Die treibende Kraft hinter der Rallye ist die Sicherung der physischen Infrastruktur für Künstliche Intelligenz. Mit der kürzlich bestätigten Übernahme von Intersect Power für 4,75 Milliarden US-Dollar adressiert Alphabet den größten Engpass der Branche: die Stromversorgung. Der Deal sichert saubere Energie im Gigawatt-Bereich, die speziell für die Versorgung der rechenintensiven KI-Modelle benötigt wird.
Diese strategische Akquisition ist eine direkte Reaktion auf die angehobenen Investitionspläne. Bereits im Oktober korrigierte das Management die Prognose für die Investitionsausgaben (Capex) für das Gesamtjahr 2025 auf massive 91 bis 93 Milliarden US-Dollar nach oben. Der Markt bewertet diese Ausgaben nicht als Kostenlast, sondern als notwendiges Fundament für zukünftiges Wachstum.
KI-Strategie und Cloud-Wachstum
Die massiven Investitionen werden durch operative Rekordzahlen gestützt. Im dritten Quartal übersprang der Umsatz erstmals die Marke von 100 Milliarden US-Dollar (+16 Prozent). Besonders die Cloud-Sparte profitiert vom KI-Boom und wuchs um 34 Prozent auf 15,2 Milliarden US-Dollar.
Ängste, dass KI das klassische Suchgeschäft kannibalisieren könnte, haben sich bislang nicht bewahrheitet. Stattdessen greift das "Bestätigungs-Flywheel": Die Gemini-App verzeichnet inzwischen über 650 Millionen monatlich aktive Nutzer. Die Aktie handelt aktuell nahe ihrem Allzeithoch bei 313,56 US-Dollar, was einem Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) von etwa 30,9 entspricht – ein Aufschlag, der die Wachstumserwartungen widerspiegelt.
Software-Update für Waymo
Ein kleineres operatives Hindernis gab es kurz vor Jahresende bei der Tochter Waymo. Nach einem Stromausfall in San Francisco am 20. Dezember kam es zu Verkehrsbehinderungen durch stehende Robotaxis. Das Unternehmen reagierte zügig mit einem Software-Update am gestrigen Montag, das das Verhalten der Fahrzeuge bei Infrastrukturausfällen verbessert. Trotz des Vorfalls haben sich die Fahrten 2025 verdreifacht, was Analysten als Zeichen der technologischen Reife werten.
Der Fokus der Marktteilnehmer richtet sich nun auf den 3. Februar 2026, wenn Alphabet die Zahlen für das vierte Quartal vorlegt. Entscheidend wird sein, ob die immensen Infrastrukturausgaben die Margen belasten oder ob das Cloud-Wachstum dies weiterhin kompensieren kann. Zudem gilt die schnelle Integration der Intersect-Power-Anlagen als kritischer Faktor, um den ambitionierten KI-Fahrplan im neuen Jahr ohne Verzögerungen umzusetzen.
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