Google-Mutter Alphabet steht kurz davor, in einen elitären Club aufzusteigen: die 4-Billionen-Dollar-Bewertung. Der Treiber? Ein potenzieller Mega-Deal mit Meta, der die Machtverteilung im KI-Chip-Markt auf den Kopf stellen könnte. Während Nvidia-Investoren nervös werden, feiern Alphabet-Aktionäre Rekordhochs. Was steckt hinter diesem Coup – und kann Google damit wirklich Nvidia Paroli bieten?

Meta setzt auf Google-Chips: Milliarden-Deal bahnt sich an

Die Bombe platzte am 25. November: Laut dem Branchendienst "The Information" verhandelt Meta intensiv über den Kauf von Googles hauseigenen Tensor Processing Units (TPUs) – und zwar für Milliarden. Der Deal hätte weitreichende Konsequenzen: Ab 2027 könnte Meta die Google-Chips in eigenen Rechenzentren einsetzen, bereits nächstes Jahr soll gemietete TPU-Kapazität aus der Google Cloud genutzt werden.

Brisanz hat die Nachricht vor allem deshalb, weil Google seine TPUs bislang strikt für interne Zwecke reservierte. Jetzt öffnet der Tech-Riese seine Tore – und positioniert sich damit als ernstzunehmende Alternative zu Nvidia, dem bisherigen Platzhirsch im KI-Chip-Geschäft.

Die Marktreaktion ließ nicht auf sich warten:

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  • Nvidia-Aktie: Minus 4% – Anleger wittern neue Konkurrenz
  • Allzeithoch: 328,67 Dollar am 25. November erreicht

Google Cloud greift nach Nvidia-Marktanteilen

Hinter dem Meta-Deal steckt eine klare Strategie: Google Cloud will vom boomenden KI-Markt profitieren. Manager des Cloud-Geschäfts haben bereits durchblicken lassen, dass die Kommerzialisierung der TPUs bis zu 10% von Nvidias Jahresumsatz abgreifen könnte – das wären mehrere Milliarden Dollar zusätzlicher Erlöse.

"Google Cloud erlebt eine beschleunigte Nachfrage nach unseren TPUs und nach Nvidia-GPUs; wir sind darauf ausgerichtet, beides zu unterstützen", heißt es aus dem Unternehmen. Die Botschaft ist klar: Google will nicht verdrängen, sondern ergänzen – und dabei kräftig mitverdienen.

Die Rechnung könnte aufgehen. Nach einem Jahrzehnt der Entwicklungsarbeit an eigenen KI-Chips scheint die Investition sich endlich auszuzahlen. Der Zeitpunkt ist günstig: Der Hunger nach KI-Rechenleistung wächst exponentiell, und Kunden suchen nach Alternativen zum dominanten Anbieter Nvidia.

Alphabet: Der heimliche Sieger der Magnificent Seven

Mit einem Jahresplus von über 68% lässt Alphabet 2025 selbst Tech-Stars wie Microsoft oder Apple hinter sich. Die starken Quartalszahlen vom Oktober – solides Umsatzwachstum, hohe Margen im Cloud-Geschäft – hatten bereits den Grundstein gelegt. Der TPU-Deal könnte nun den finalen Schub Richtung 4-Billionen-Bewertung liefern.

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