Victoria Gold befindet sich in einer kritischen Phase der Zwangsverwaltung. Nachdem ein schwerer operativer Zwischenfall im Juni 2024 die Förderung in der Eagle-Gold-Mine zum Erliegen brachte, konzentrieren sich die Bemühungen nun auf den Verkauf des zentralen Vermögenswerts. Anleger beobachten den Prozess genau, da die Zukunft des Unternehmens sowie die Bewältigung der Umweltschäden am seidenen Faden hängen.

  • Eagle-Gold-Mine steht im Zentrum des laufenden Verkaufsprozesses.
  • Regierung des Yukon gewährt Kreditrahmen von 220 Millionen Dollar für Sanierungen.
  • Abschluss der Verhandlungen wird für den weiteren Verlauf des Jahres 2026 erwartet.

Zwangsverwaltung und Sanierungskosten

Der operative Stillstand der Eagle-Gold-Mine im Yukon begann am 24. Juni 2024 nach dem Versagen eines Haufenlaugungsbeckens. Dieser Vorfall beschädigte die Infrastruktur und führte zum Austritt von Material, woraufhin der Betrieb eingestellt werden musste. Auf Antrag der Regierung des Yukon ordnete das zuständige Gericht im August 2024 die Zwangsverwaltung an. PricewaterhouseCoopers (PwC) übernimmt seither die Verwaltung aller Vermögenswerte und koordiniert die Sanierung.

Um die ökologischen Folgen zu begrenzen, stellte die Regierung des Yukon dem Insolvenzverwalter ein Darlehen von bis zu 220 Millionen Dollar zur Verfügung. Dieses Kapital ist durch eine vorrangige Belastung auf sämtliche Vermögenswerte von Victoria Gold abgesichert. Der Verkauf der Mine ist nun der entscheidende Schritt, um die finanziellen und ökologischen Altlasten des Unfalls zu adressieren.

Verkaufsprozess zieht sich hin

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Der Veräußerungsprozess der Eagle-Gold-Mine ist bereits im Gange, wird sich jedoch voraussichtlich durch das gesamte Jahr 2026 ziehen. Kann der Insolvenzverwalter zeitnah einen zahlungskräftigen Käufer präsentieren? Aktuell laufen die Gespräche mit potenziellen Bietern noch, weshalb bisher kein verbindlicher Termin für den Verkaufsabschluss feststeht.

Die Eagle-Gold-Mine galt vor dem Unfall als bedeutender Goldproduzent mit einer ursprünglich bis 2034 geplanten Lebensdauer. Die Regierung des Yukon betont nun die Notwendigkeit eines verantwortungsvollen Käufers, der über die erforderlichen Ressourcen für den Weiterbetrieb und die langfristige Sanierung verfügt.

Der Fokus des Insolvenzverwalters liegt für das laufende Jahr auf der weiteren Stabilisierung des Geländes und der Umweltüberwachung. Ein konkreter Abschluss des Verkaufs hängt von der Einigung mit einem Bieter ab, der bereit ist, die komplexen Verpflichtungen am Standort zu übernehmen.

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