Die geopolitische Lage spielt Almonty Industries derzeit in die Karten. Während die USA ihre Versorgungssicherheit bei kritischen Mineralien durch die Initiative „Project Vault“ massiv ausbauen wollen, rückt der Wolfram-Produzent zunehmend in den Fokus strategischer Investoren. Nun muss das Unternehmen beweisen, dass es die hohen Erwartungen an den Produktionshochlauf auch operativ erfüllen kann.

Die Diskussion um sichere Lieferketten dominiert den Sektor. Der Wolfram-Markt entkoppelt sich dabei zunehmend von der allgemeinen Volatilität im Rohstoffbereich. Der Grund liegt in der strukturellen Knappheit und den geopolitischen Exportbeschränkungen dominanter Förderländer. Die US-Politik zielt darauf ab, Lagerbestände strategischer Metalle aus verbündeten Nationen aufzubauen. Genau hier positioniert sich Almonty mit seinen Standorten in Südkorea und Europa als Alternative zu chinesischen Anbietern.

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Blick auf Südkorea

Das Hauptaugenmerk der Marktteilnehmer liegt auf der Sangdong-Mine in Südkorea. Das Unternehmen nähert sich der vollen kommerziellen Produktion, wobei entscheidende Meilensteine für die zweite Hälfte des ersten Quartals 2026 erwartet werden. Es geht jetzt nicht mehr nur um Pläne, sondern um die Bestätigung, dass die unterirdische Infrastruktur und die Verarbeitungsprozesse die angestrebten Volumina im Dauerbetrieb tatsächlich liefern.

Gleichzeitig verschärft sich die globale Angebotssituation. Für die Industrie – insbesondere in den Bereichen Verteidigung und Hochtechnologie – zählt aktuell Versorgungssicherheit mehr als der reine Rohstoffpreis. Hersteller diversifizieren ihre Beschaffung aktiv, um Abhängigkeiten von einzelnen Quellen zu reduzieren.

Warten auf Verträge

Marktbeobachter achten in diesem Umfeld genau darauf, ob sich die politischen Absichtserklärungen der USA in konkreten Abnahmeverträgen niederschlagen. Ein direkter Vertrag oder eine strategische Partnerschaft im Zuge der neuen Bestandsaufbau-Politik wäre eine materielle Veränderung der Bewertungsgrundlage.

Zwar stehen in den kommenden Tagen keine regulatorischen Pflichtmitteilungen an, doch der Zeitplan ist eng getaktet. Bis Ende März 2026 läuft die Frist für die kommunizierten operativen Ziele in Sangdong. Anleger erwarten in den kommenden Wochen die Bestätigung, dass der Zeitplan für den Hochlauf eingehalten wird und die Transformation vom Entwickler zum Produzenten gelingt.

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