Almonty Industries liefert Fakten statt bloßer Versprechen. Mit der Bestätigung des aktiven Bergbaus in Südkorea und einer klaren Kampfansage an die chinesische Marktdominanz treibt CEO Lewis Black den Aktienkurs massiv an. Ist dies der Beginn einer nachhaltigen Neubewertung des Wolfram-Spezialisten?

Die Reaktion der Börsen folgte prompt auf das Update vom 20. Januar. An der NASDAQ kletterten die Papiere auf 9,44 US-Dollar, was einem Tagesgewinn von 8,88 Prozent entspricht. In Toronto stand zum Handelsende sogar ein Plus von über 11 Prozent auf 13,05 Kanadische Dollar zu Buche. Auch in Frankfurt setzten Anleger heute Morgen den positiven Trend fort und trieben den Kurs auf 8,14 Euro (+4,36 Prozent).

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Vom Entwickler zum Produzenten

Auslöser der Kaufwelle ist die offizielle Bestätigung, dass die Sangdong-Mine in Südkorea seit Dezember 2025 fördert. Damit hat das Unternehmen die kritische Bauphase hinter sich gelassen und den Übergang zum aktiven Produzenten vollzogen.

Das Management skizzierte zudem einen klaren Fahrplan für die weitere Skalierung. Nach der nun laufenden ersten Phase soll der vollständige Ausbau bis 2027 abgeschlossen sein. Das erklärte Ziel ist eine Jahreskapazität von 1,2 Millionen Tonnen, was etwa 460.000 MTU (Metric Tonne Units) Wolframkonzentrat entspricht.

Strategische Bedeutung und US-Expansion

Almonty verfolgt den Plan, künftig 40 Prozent des nicht-chinesischen Marktes zu versorgen. Dieses Ziel gewinnt vor dem Hintergrund der geopolitischen Lage an Brisanz: China kontrolliert derzeit über 80 Prozent des weltweiten Angebots und verhängt Exportbeschränkungen. Der Wolframpreis reagierte bereits 2025 mit einem Anstieg von über 160 Prozent auf diese Verknappung.

Parallel dazu stärkt Almonty seine Präsenz in den USA durch die vollständige Übernahme des Gentung Browns Lake Projekts in Montana. Investoren setzen darauf, dass dieser Standort bereits in der zweiten Jahreshälfte 2026 produktionsbereit ist. Mit einer geplanten Kapazität von 140.000 MTU zielt dieses Projekt direkt auf die Versorgung der US-Verteidigungsindustrie ab, die ab 2027 keine chinesischen Wolfram-Importe mehr nutzen darf.

Finanzlage und Analystenstimmen

Finanziell scheint der aggressive Expansionskurs abgesichert. Durch den Börsengang und eine Kapitalerhöhung flossen dem Unternehmen im Jahr 2025 rund 219 Millionen US-Dollar zu. Diese Liquidität erlaubt es dem Management, den Fokus nun voll auf die operative Umsetzung zu legen, ohne sich kurzfristig um Finanzierungsfragen sorgen zu müssen.

Analysten haben ihre Bewertungen entsprechend angepasst. Das Bankhaus Oppenheimer sieht mit einem Kursziel von 12,00 US-Dollar noch rund 27 Prozent Luft nach oben vom aktuellen Niveau. Cantor Fitzgerald bestätigt seine Einschätzung mit einem Ziel von 10,00 US-Dollar.

Der Kursanstieg basiert aktuell auf fundamentalen operativen Fortschritten. Mit dem Hochfahren der Sangdong-Mine und der gut gefüllten Kasse profitiert Almonty direkt von der geopolitischen Neuordnung der Lieferketten. Spätestens mit dem Inkrafttreten der US-Sanktionen 2027 wird sich zeigen, ob das Unternehmen seine angestrebte Schlüsselrolle als westliche Alternative vollständig ausfüllen kann.

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