Almonty richtet den Blick nach einem prägenden Jahr 2025 auf einen weiteren Ausbau seiner Rolle in der westlichen Wolfram-Versorgungskette. Ein aktueller Aktionärsbrief skizziert ein Transformationsjahr 2025 mit Produktionsstart in Südkorea und einem ehrgeizigen Fahrplan für 2026.

Der Konzern sieht sich durch den Produktionsfortschritt, die Preisentwicklung am Wolframmarkt und mehrere Kapitalmaßnahmen strategisch deutlich gestärkt. Wie konkret ist dieser Anspruch untermauert?

Produktionsstart in Sangdong

Im Mittelpunkt steht die Sangdong-Tungstenmine in Südkorea. Dort haben aktive Abbauarbeiten begonnen. Im Dezember 2025 wurde erstmals Erz angeliefert – ein entscheidender Schritt vor dem geplanten Übergang in die volle kommerzielle Produktion.

Sangdong soll zu einer der größten Wolframquellen außerhalb Chinas werden. Bei voller Auslastung wird erwartet, dass die Mine einen wesentlichen Anteil des weltweiten Angebots an Wolfram liefert, das nicht aus China stammt. Damit zielt Almonty klar auf eine Schlüsselposition in einem von geopolitischen Risiken geprägten Markt.

Wolframpreise und Marktumfeld

Der Produktionshochlauf fällt in eine Phase deutlich gestiegener Wolframpreise. 2025 zogen die Notierungen um mehr als 160 % an. Hauptgrund sind Exportbeschränkungen aus China, das derzeit über 80 % des globalen Angebots kontrolliert.

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Zusätzliche Bedeutung erhält dieses Umfeld durch beschlossene Importbeschränkungen der USA: Ab 2027 sollen für die Verteidigungsbeschaffung keine Wolfram-Importe aus China mehr zugelassen werden. Almonty sieht sich dadurch in der Lage, eine entstehende Lücke im westlichen Angebot zumindest teilweise zu schließen.

Kapitalmaßnahmen und Projekte

Zur Finanzierung des Aus- und Aufbaus hat Almonty 2025 zwei öffentliche Kapitalerhöhungen in den USA durchgeführt. Insgesamt flossen dem Unternehmen dabei brutto rund 219,4 Millionen US-Dollar zu.

Das Geld fließt in mehrere strategische Vorhaben:

  • Erwerb des Gentung Browns Lake Wolframprojekts im US-Bundesstaat Montana
  • Start eines groß angelegten Bohrprogramms in der Panasqueira-Mine in Portugal, um die Lebensdauer der Mine zu verlängern
  • Abschluss bindender Abnahmeverträge, darunter Vereinbarungen mit Bezug zu Anwendungen im US-Verteidigungssektor

Damit erweitert Almonty sowohl seine geografische Präsenz als auch die vertragliche Absicherung künftiger Absatzkanäle.

Fahrplan 2026 und zentrale Meilensteine

Für 2026 hat das Unternehmen klare operative Prioritäten definiert. Im Mittelpunkt steht der Übergang der Sangdong-Mine in den Vollbetrieb der ersten Phase. Kurz danach soll eine Phase-II-Erweiterung anlaufen, deren Abschluss für 2027 geplant ist.

Parallel dazu strebt Almonty an, das Gentung-Projekt in Montana in der zweiten Jahreshälfte 2026 in den produktionsreifen Zustand zu bringen. Gelingt dieser Zeitplan, würde das Unternehmen bereits ab 2026 auf mehreren Kontinenten zusätzliche Wolframvolumina zur Verfügung stellen und seine angestrebte Rolle als wichtiger westlicher Anbieter im Wolframmarkt weiter untermauern.

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