Allgeier hat das Geschäftsjahr 2025 erfolgreich abgeschlossen und die gesteckten Ergebnisziele erreicht. Nach dem Verkauf der Infrastruktur-Sparte präsentiert sich der IT-Dienstleister finanziell deutlich robuster. Damit ist die Basis für die geplante Neuausrichtung auf KI-Plattformen und Softwarelösungen gelegt.

Bilanzstruktur erheblich verbessert

Der Umbau des Portfolios zeigt deutliche Spuren in der Bilanz. Durch die Veräußerung des Bereichs Infrastruktur-Managed-Services flossen dem Unternehmen rund 75,7 Millionen Euro an Liquidität zu. Dieser Mittelzufluss ermöglichte es, die Nettoverschuldung im Vergleich zum Vorjahr um 83 Millionen Euro zu senken. Gleichzeitig kletterte die Eigenkapitalquote auf 51 Prozent, nachdem dieser Wert zuvor noch bei 41 Prozent gelegen hatte.

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Operativ fokussiert sich der Konzern nun auf das Kerngeschäft mit Software und künstlicher Intelligenz. In diesem Bereich erzielte Allgeier zuletzt eine Gesamtleistung von 335 Millionen Euro bei einer EBITDA-Marge von 13,4 Prozent. Trotz der stabilen operativen Entwicklung notiert die Aktie heute mit einem Minus von 1,81 Prozent bei 16,25 Euro. Damit setzt sich die schwache Jahresentwicklung fort, die den Titel seit Januar bereits rund 23 Prozent an Wert kostete. Die Aktie notiert damit weiterhin deutlich unter ihrem 52-Wochen-Hoch von 23,60 Euro.

Ziele für 2026 bestätigt

Für das laufende Jahr bleibt der Vorstand bei seinen Prognosen und peilt folgende Kennzahlen für das fortgeführte Geschäft an:

  • Umsatz: 350 bis 390 Millionen Euro
  • Bereinigtes EBITDA: 47 bis 53 Millionen Euro
  • EBITDA-Marge: 13,0 bis 13,5 Prozent

Langfristig soll das Unternehmen organisch um jährlich 10 Prozent wachsen. Weitere Details zur operativen Entwicklung und zur strategischen Roadmap für das KI-Portfolio folgen zeitnah. Der vollständige Geschäftsbericht wird am 31. März 2026 veröffentlicht.

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