Während der Aktienkurs der Allgeier SE in den vergangenen Wochen deutlich Federn lassen musste, treibt das Management sein Aktienrückkaufprogramm konsequent voran. Das Unternehmen nutzt die aktuelle Marktschwäche, um kontinuierlich eigene Anteile einzuziehen und so die Kapitalstruktur zu optimieren. Doch reicht dieser interne Stützungsversuch aus, um den Abwärtstrend der vergangenen Wochen zu stoppen?

Über eine halbe Million Euro investiert

In der Handelswoche vom 16. bis zum 20. Februar erwarb Allgeier über die Börse Xetra insgesamt 38.237 eigene Aktien. Für diese Tranche investierte das Unternehmen rund 652.830 Euro, was einem gewichteten Durchschnittspreis von etwa 17,07 Euro pro Aktie entspricht. Die täglichen Rückkäufe schwankten dabei preislich zwischen 16,19 Euro zu Wochenbeginn und 17,66 Euro am vergangenen Freitag.

Seit dem Start des Programms im Dezember 2025 hat die Gesellschaft bereits 246.112 Anteile aus dem Markt genommen. Das erklärte Ziel des Vorstands ist der Erwerb von bis zu fünf Prozent des Grundkapitals. Das Programm ist zeitlich bis zum 30. April 2026 befristet.

Bilanzielle Stabilität und Ausblick

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Hinter der laufenden Maßnahme steht eine deutlich gestärkte Bilanz. Allgeier konnte die Netto-Finanzverbindlichkeiten signifikant reduzieren – von 122 Millionen Euro im Jahr 2024 auf prognostizierte 45 Millionen Euro zum Ende des Geschäftsjahres 2025. Diese finanzielle Flexibilität bildet das Fundament für die Wachstumsziele des laufenden Jahres. Für 2026 peilt das Management einen Umsatz von bis zu 420 Millionen Euro sowie ein bereinigtes EBITDA zwischen 48 und 54 Millionen Euro an, was einer Marge von rund 13 Prozent entspräche.

Charttechnisches Bild bleibt getrübt

Trotz der kontinuierlichen Käufe durch das Unternehmen steht der Kurs weiterhin unter Druck. Mit aktuell 16,85 Euro notiert das Papier fast 25 Prozent tiefer als noch vor einem Monat. Auch der deutliche Abstand zum 50-Tage-Durchschnitt, der derzeit bei 20,44 Euro verläuft, verdeutlicht die momentane Schwächephase. Der Relative-Stärke-Index (RSI) bewegt sich mit einem Wert von 51,3 jedoch im neutralen Bereich, was auf eine vorerst stabilisierte Marktlage hindeutet.

Das Rückkaufprogramm läuft noch rund zwei Monate. Bis zum 30. April hat das Management Zeit, das verbleibende Volumen auszuschöpfen, bevor die Umsetzung der operativen Ziele für das Geschäftsjahr 2026 verstärkt in den Fokus der Anleger rücken dürfte.

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