Die Bank of America kürt Aixtron zum europäischen Top-Pick unter den Small- und Mid-Caps für 2026. Der deutsche Halbleiterausrüster aus Herzogenrath soll vom nächsten KI-Boom profitieren – konkret von NVIDIAs geplantem Technologiesprung bei Hochleistungs-GPUs.

Die wichtigsten Fakten:
- Kursziel: 25,10 Euro mit Buy-Rating
- GaN-Umsatzprognose 2027: +44%
- Marktanteil GaN-Epitaxie: ~90%
- Auftragsstart 800V-Systeme: zweite Jahreshälfte 2026

NVIDIA-Zyklus als Katalysator

Der entscheidende Wachstumstreiber liegt in NVIDIAs geplantem 800V Rubin Ultra Launch. Die BofA-Analysten erwarten, dass dieser Schritt die Nachfrage nach Galliumnitrid-Halbleitern deutlich ankurbeln wird. Aixtrons Epitaxie-Anlagen sind für die Herstellung solcher GaN-Chips unverzichtbar.

Die Prognose: Ab der zweiten Jahreshälfte 2026 dürften verstärkt Aufträge eingehen. Für 2027 rechnet die Bank of America mit einem GaN-Umsatzanstieg von 44 Prozent.

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Rechenzentren treiben kurzfristig

Bereits jetzt zeigt sich Dynamik im Optoelektronik-Segment. Zwei Drittel der entsprechenden Erlöse im dritten Quartal 2025 stammten aus dem Rechenzentrumsbereich. Silicon Photonics – lichtbasierte Datenübertragung in Servern – entwickelt sich zum Wachstumsmotor.

Die Analysten erwarten ein weiteres starkes viertes Quartal und sehen das Momentum bis 2026 anhalten. Steigende Konnektivitätsanforderungen in KI-Rechenzentren treiben die Nachfrage nach entsprechenden Depositionsanlagen.

Dominante Marktposition als Burggraben

Ein zentrales Argument für die positive Einschätzung: Aixtrons geschätzte 90 Prozent Marktanteil bei GaN-Epitaxie-Werkzeugen. Die Analysten gehen davon aus, dass das Unternehmen diese Position auch bei steigender GaN-Adoption verteidigen kann. Die Begründung: Epitaxie-Werkzeuge sind kritisch für Leistung und Durchsatz – Kunden wechseln nicht leichtfertig den Anbieter.

Die aktuelle Einschätzung erfolgt vor dem Hintergrund der im Oktober 2025 gesenkten Jahresprognose aufgrund eines schwachen Marktumfelds. Die Bank of America sieht dennoch Aufwärtspotenzial, gestützt auf das erwartete EBITDA-Wachstum, das die Peer-Group mittelfristig übertreffen soll. Der Jahresauftakt 2026 verlief mit einem Plus von über 18 Prozent im ersten Monat bereits dynamisch.

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