Die Mutter von British Airways überrascht mit starken Jahreszahlen für 2025. Obwohl weniger Menschen an Bord gingen, kletterte der Gewinn auf ein Allzeithoch – und die Aktionäre dürfen sich über eine satte Rückzahlung freuen.

International Consolidated Airlines Group (IAG) hat heute Zahlen vorgelegt, die auf den ersten Blick widersprüchlich wirken: Die Passagierzahlen sanken um 0,4 Prozent auf 121,6 Millionen Fluggäste, dennoch schoss der operative Gewinn um 13 Prozent auf über fünf Milliarden Euro nach oben. Der Nettoüberschuss legte sogar um 22 Prozent auf 3,3 Milliarden Euro zu. Konzernchef Luis Gallego sprach von Rekordergebnissen – und das zu Recht.

Spritpreise als heimlicher Gewinnbringer

Wie gelingt es einem Airline-Konzern, trotz sinkender Fluggastzahlen deutlich mehr zu verdienen? Die Antwort liegt vor allem an der Zapfsäule. Die Treibstoffkosten sanken um knapp sieben Prozent auf rund 7,1 Milliarden Euro. Das entspricht einer Ersparnis von mehr als einer halben Milliarde Euro – ein massiver Hebel für die Profitabilität.

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Hinzu kamen leicht gestiegene Ticketpreise, die allerdings durch eine gesunkene Sitzauslastung nahezu aufgezehrt wurden. Dennoch kletterte der Umsatz um 3,5 Prozent auf 33,2 Milliarden Euro. Besonders die Premium-Kabinen auf den wichtigen Transatlantik-Routen trugen dazu bei. Die operative Marge verbesserte sich auf 15,1 Prozent, die Eigenkapitalrendite stieg auf beachtliche 18,5 Prozent.

Geografisch gemischtes Bild

Regional zeigt sich ein durchwachsenes Bild: Auf den wichtigen Nordatlantik-Strecken sowie innerhalb Europas gingen die Passagierzahlen zurück. Dafür legten die Verbindungen nach Lateinamerika, Asien, Afrika und in den Nahen Osten zu. Unter den Konzern-Airlines British Airways, Iberia, Vueling, Aer Lingus und Level verzeichnete einzig die spanische Iberia weniger Fluggäste.

Für 2026 zeigt sich Gallego optimistisch und erwartet weitere Steigerungen. Das Flugangebot soll um drei Prozent wachsen. Die Nachfragetrends in den Kernmärkten bleiben nach Unternehmensangaben unterstützend. Besonders erfreulich für Aktionäre: IAG plant, in den kommenden zwölf Monaten 1,5 Milliarden Euro an die Anteilseigner zurückzugeben. Ein erstes Aktienrückkaufprogramm über 500 Millionen Euro soll bis Ende Mai 2026 abgeschlossen werden.

Der freie Cashflow lag mit 3,1 Milliarden Euro zwar unter dem Vorjahreswert von 3,6 Milliarden Euro, bleibt aber auf solidem Niveau. An der Londoner Börse legte die IAG-Aktie zeitweise um 0,63 Prozent auf 461,20 Pence zu. Die Zahlen übertrafen die Analystenschätzungen, die mit einem operativen Gewinn von 4,97 Milliarden Euro gerechnet hatten.

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