Der europäische Luftfahrtkonzern meldet steigende Umsätze – doch hinter den Kulissen kämpft das Unternehmen mit massiven Produktionsproblemen. Während die Auftragsbücher prall gefüllt sind, behindern Lieferketten-Engpässe die Auslieferungen.

Solide Zahlen trotz Herausforderungen

Im ersten Quartal 2025 verbuchte Airbus einen Umsatzanstieg von 6% auf 13,5 Milliarden Euro. Besonders die Rüstungs- und Hubschraubersparte glänzten mit zweistelligen Zuwächsen. Doch der Blick auf die Details zeigt Risse:

  • Kommerzielle Flugzeuglieferungen sanken auf 136 Einheiten (Q1 2024: 142)
  • Dennoch stieg der Umsatz in diesem Segment um 4% auf 9,5 Milliarden Euro
  • Neubestellungen explodierten auf 280 Flugzeuge (netto 204)
  • Der Order-Backlog erreicht rekordverdächtige 8.726 Maschinen

"Die Nachfrage ist da, aber können wir liefern?", fragen sich besorgte Investoren angesichts der wachsenden Warteliste.

Produktionsprobleme belasten

Der scheinbaren Stärke stehen massive operative Herausforderungen gegenüber. Engpässe bei Zulieferern wie Spirit AeroSystems bremsen die Fertigung der A350 und A220 aus. Besonders prekär: Zahlreiche schmalere Flugzeugmodelle stehen mangels Triebwerken einfach auf Halde.

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Als Notlösung plant Airbus die Übernahme von Spirit-Aktiva Mitte des Jahres – ein riskanter Schachzug in turbulenten Zeiten. Wird der Konzern damit die Produktion wirklich ankurbeln können?

Analysten sehen Licht am Horizont

Trotz der Widrigkeiten zeigen sich Marktbeobachter optimistisch. Jefferies stufte den Titel jüngst auf "Buy" hoch, vor allem getrieben von der starken Rüstungssparte. Deren Umsatz sprang um 11% auf 2,7 Milliarden Euro, während das bereinigte EBIT erstmals seit Langem wieder schwarze Zahlen schrieb.

Auch die Hubschrauberdivision überraschte mit 100 Nettoaufträgen. Doch die eigentliche Bewährungsprobe steht noch bevor: Kann Airbus seine gewaltige Auftragsflut tatsächlich in profitable Auslieferungen ummünzen? Die nächsten Quartale werden es zeigen.

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