Die Ageas-Aktie ging am Freitag mit einem Kurs von 61,35 Euro ins Wochenende, während der Markt den Blick bereits fest auf den 25. Februar richtet. Dann veröffentlicht der belgische Versicherungskonzern seinen Jahresabschluss für 2025. Im Zentrum steht dabei die Frage, wie stark das operative Geschäft tatsächlich ist und welchen Anteil regulatorische Sondereffekte am jüngsten Erfolg haben.

  • Jahresergebnis 2025: Veröffentlichung am 25. Februar.
  • Prognose: Angehoben auf 1,6 bis 1,65 Milliarden Euro.
  • Wichtigste Treiber: Einmaleffekte in China und die Integration von Esure.

Bereits im Januar sorgte der Konzern für eine positive Überraschung und hob das Ziel für das operative Nettoergebnis deutlich an. Statt der ursprünglich erwarteten 1,3 bis 1,35 Milliarden Euro stellt das Management nun bis zu 1,65 Milliarden Euro in Aussicht. Kann Ageas dieses hohe Niveau durch rein operative Stärke bestätigen?

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Einmaleffekte im Fokus

Hinter dem deutlichen Sprung stehen vor allem Anpassungen bei latenten Steuerschulden des chinesischen Joint Ventures Taiping Life. Diese resultieren aus neuen Rechnungslegungsstandards (IFRS 17/9) des chinesischen Finanzministeriums. Am 25. Februar muss Ageas nun belegen, inwieweit das Ergebnis auch ohne diese regulatorischen Einmaleffekte überzeugt und wie sich die Margen im Kerngeschäft entwickeln.

Das Branchenumfeld lieferte zuletzt unterschiedliche Signale. Während der spanische Konkurrent Mapfre am Donnerstag ein Rekordergebnis von über einer Milliarde Euro meldete, kämpfte die australische IAG am Freitag mit den finanziellen Folgen schwerer Stürme. Diese Volatilität im Sachversicherungsgeschäft verdeutlicht die Risiken, denen auch Ageas in seinen internationalen Märkten ausgesetzt ist.

Integration und Kursziele

Neben den Gewinnzahlen liegt das Augenmerk der Analysten auf der Integration des britischen Versicherers Esure. Der Ende 2025 abgeschlossene Zukauf soll die Position im hart umkämpften britischen Markt festigen. Details zur operativen Zusammenführung und den Auswirkungen auf die Solvabilitätsquote des Gesamtkonzerns sind für die weitere Marktbewertung entscheidend.

Laut Marktdaten vom Freitag liegt das durchschnittliche Kursziel der Analysten derzeit bei 64,94 Euro. Damit trauen die Experten dem Titel ein moderates Aufwärtspotenzial zu. Die Veröffentlichung der geprüften Zahlen am 25. Februar wird die Richtung für das erste Quartal 2026 vorgeben.

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