Der Netzwerkausrüster Adtran Networks hat heute Quartalszahlen vorgelegt, die vor allem eines zeigen: Die Nachfrage nach leistungsfähiger Glasfaser-Infrastruktur zieht spürbar an. Verantwortlich dafür ist insbesondere der KI-Boom, der Cloud-Betreiber und Netzbetreiber zum Ausbau ihrer Kapazitäten zwingt. Doch wie stark schlägt sich das in den Zahlen nieder?

Das bereinigte operative Ergebnis (Ebit) kletterte im vierten Quartal 2025 um satte 40 Prozent auf rund 4 Millionen Euro. Der Umsatz legte um 9,5 Prozent auf knapp über 130 Millionen Euro zu. Das Wachstum sei laut Unternehmen getrieben von der anhaltenden Nachfrage nach skalierbarer, optischer Übertragungstechnik. Besonders Cloud-Anbieter und Telekommunikationsunternehmen investieren verstärkt in die Modernisierung ihrer Netzinfrastruktur – die Bandbreitenanforderungen steigen kontinuierlich.

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Starke Zahlen, verhaltene Reaktion

Trotz der soliden Quartalszahlen zeigte sich die Aktie am Donnerstag zunächst wenig beeindruckt. Im XETRA-Handel bewegte sich der Titel zeitweise nahezu unverändert bei 22,50 Euro. Die Anleger scheinen die guten Ergebnisse bereits eingepreist zu haben oder warten auf konkretere Signale zur weiteren Geschäftsentwicklung.

Adtran Networks, früher unter dem Namen Adva bekannt, gehört seit einigen Jahren mehrheitlich zum US-Konzern ADTRAN Holdings, der rund zwei Drittel der Anteile hält. Die Aktie ist im SDAX gelistet und profitiert vom strukturellen Wachstumstrend in der Netzwerkinfrastruktur. Die steigende Komplexität moderner Rechenzentren und der Ausbau von 5G-Netzen sorgen für anhaltende Nachfrage nach den Produkten des Unternehmens.

Wie geht es weiter?

Das vierte Quartal 2025 hat gezeigt, dass Adtran Networks operativ auf einem guten Weg ist. Die Frage bleibt, ob das Unternehmen dieses Wachstumstempo auch 2026 halten kann. Entscheidend wird sein, wie sich die Investitionszyklen der großen Telekommunikationsanbieter und Cloud-Betreiber entwickeln. Sollten diese weiter kräftig in ihre Infrastruktur investieren, dürfte Adtran Networks davon überproportional profitieren.

Die Ausgangslage ist jedenfalls vielversprechend: Der Datenhunger wächst, KI-Anwendungen treiben den Bandbreitenbedarf nach oben, und die Netzinfrastruktur muss mithalten. Für Adtran Networks könnte das bedeuten, dass die operative Erholung erst am Anfang steht.

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