Adler Group Aktie: Stresstest bei 0,20 Euro
Die Adler Group kämpft weiter um ihre Zukunft. Während der deutsche Immobilienriese Vonovia erste Anzeichen der Stabilisierung zeigt, bleibt die Lage für den hoch verschuldeten Konkurrenten prekär. Der Schlüssel zum Überlaufen liegt in der konsequenten Umsetzung eines strikten Verkaufsprogramms.
Fokus auf Schuldenabbau
Die Strategie der Adler Group ist klar: Verkaufen, um zu überleben. Im vierten Quartal 2025 schloss das Unternehmen drei bedeutende Asset-Deals ab, darunter das Projekt "The Wilhelm" in Berlin und das "Holsten Quartier" in Hamburg. Diese Verkäufe von kapitalintensiven Entwicklungsprojekten sind ein zentraler Baustein, um die Bilanz zu entschulden und Liquidität zu sichern. Das Management hatte diesen Kurs bereits mit den Q3-Zahlen Ende November bekräftigt und die Jahresprognose für 2025 bestätigt – gestützt auf das stabile Berliner Mietportfolio.
Der Kontrast zum Branchenprimus könnte größer nicht sein. Vonovia überraschte mit seinen Q3-Zahlen im November positiv und meldete einen leichten Umsatzanstieg sowie einen deutlichen Gewinn pro Aktie von 2,73 Euro, nachdem es im Vorjahresquartal noch ein Minus gegeben hatte.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei ADO Properties?
Nächster Prüfstein steht fest
Für die Adler Group bleibt der Weg steinig. Das anhaltend hohe Zinsumfeld lastet weiter auf der Bewertung aller Immobilienwerte. Der nächste wesentliche Meilenstein für Anleger ist die Veröffentlichung des Jahresabschlusses 2025 am 30. April 2026. Dann wird sich zeigen, welchen Effekt die Verkäufe des vergangenen Jahres tatsächlich auf die kritische Loan-to-Value-Quote (LTV) hatten.
Aktuell testet die Aktie wichtige Unterstützungsniveaus in der Nähe von 0,20 Euro. Die jüngste Veröffentlichung einer Governance-Erklärung am 7. Januar brachte keinen neuen Impuls. Die weitere Kursentwicklung hängt nun maßgeblich von der Fähigkeit des Unternehmens ab, den eingeschlagenen Sanierungskurs fortzusetzen und weiteren Schuldenabbau unter Beweis zu stellen.
ADO Properties-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue ADO Properties-Analyse vom 9. Januar liefert die Antwort:
Die neusten ADO Properties-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für ADO Properties-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 9. Januar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
ADO Properties: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...








