Adidas Aktie: Wiederholtes Tief!
Die Adidas-Aktie gerät massiv unter Druck. Innerhalb weniger Handelstage verlor der DAX-Titel über 11 Prozent an Wert – Auslöser war eine deutliche Abstufung durch RBC Capital Markets. Die kanadische Investmentbank zweifelt an den optimistischen Markterwartungen für 2026 und senkte das Kursziel von 190 auf 160 Euro. Am Montag rutschte die Aktie auf ein neues 52-Wochen-Tief.
RBC sieht zu optimistische Gewinnerwartungen
RBC Capital Markets stufte Adidas am Freitag von „Outperform" auf „Sector Perform" herab. Die Analysten begründen den Schritt mit deutlich vorsichtigeren Prognosen für das laufende Jahr:
- Umsatzwachstum: Nur 7 Prozent organisch – vier Prozentpunkte unter dem Marktkonsens
- EBIT-Marge: 9,3 Prozent statt der erwarteten 10 Prozent
- Zugrundeliegendes Wachstum: Ohne WM-Effekt lediglich 3 Prozent
Die Analysten verweisen auf die „Reifung des Markenzyklus" und die große Umsatzbasis als limitierende Faktoren. Die Fußball-Weltmeisterschaft 2026 soll zwar weitere vier Prozentpunkte Wachstum beisteuern, doch RBC reduzierte die Gewinnprognose je Aktie um 10 Prozent.
Serie von Abstufungen belastet
Die RBC-Abstufung folgt auf ein ähnlich skeptisches Signal der Bank of America Anfang Januar. BofA hatte Adidas in einem seltenen Doppel-Downgrade von „Buy" direkt auf „Underperform" herabgestuft und das Kursziel von 213 auf 160 Euro gesenkt.
Nicht alle Analysten teilen diese Skepsis: Santander initiierte Mitte Januar die Coverage mit „Outperform" und einem Kursziel von 212 Euro. Der Konsens liegt bei „Moderate Buy" mit einem durchschnittlichen Kursziel von rund 226 Euro – die jüngsten Abstufungen dürften diese Erwartung jedoch unter Druck setzen.
BlackRock reduziert Position
Eine weitere Belastung kam von BlackRock: Der weltgrößte Vermögensverwalter senkte seinen Anteil an Adidas von 7,71 auf 6,79 Prozent. Die Schwelle wurde am 19. Januar unterschritten, die Meldung erfolgte drei Tage später.
Quartalszahlen als Richtungsentscheidung
Am 4. März stehen die Zahlen für das vierte Quartal 2025 an. Analysten erwarten einen Gewinn je Aktie von 0,60 Euro bei einem Umsatz von 6,21 Milliarden Euro. Im Fokus stehen die Margenentwicklung und die Bestandskontrolle – zwei Faktoren, die nach den jüngsten kritischen Einschätzungen besonders intensiv beobachtet werden dürften.
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