Nach dem schmerzhaften Rutsch auf ein neues Jahrestief können Anleger kurz durchatmen. Trotz kritischer Analystenstimmen gelang dem Sportartikelhersteller zum Wochenstart eine erste Stabilisierung. Doch die Skepsis am Markt bleibt greifbar, denn die Erwartungen an die kommende Prognose sind hoch und das charttechnische Bild ist weiterhin angeschlagen.

  • Schlusskurs: 146,95 Euro (Stand: Montag)
  • Performance YTD: -12,22 %
  • Analysteneinschätzung: RBC senkt Ziel auf 160 Euro
  • Nächster Termin: 4. März 2026 (Jahreszahlen)

RBC sieht Risiken

Auslöser für den jüngsten Abverkaufsdruck war eine spürbare Zurückhaltung seitens der Analysten. RBC Capital Markets strich am vergangenen Freitag das „Outperform“-Rating und stufte die Aktie auf „Sector Perform“ herab. Gleichzeitig korrigierten die Experten das Kursziel von 190 auf 160 Euro.

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Hintergrund dieser Vorsicht sind Bedenken hinsichtlich der künftigen Unternehmensprognose (Guidance). Da die Markterwartungen bereits sehr ambitioniert sind, sehen die Analysten das Risiko, dass Adidas diese Hoffnungen nicht vollständig erfüllen kann. Ein enttäuschender Ausblick könnte das bereits fragile Sentiment weiter belasten.

Technische Reaktion nach Tief

Diese Warnung hatte den Kurs am Freitag zunächst auf ein neues 52-Wochen-Tief von 143,75 Euro gedrückt. Zum Wochenauftakt nutzten jedoch einige Marktteilnehmer das ermäßigte Niveau für eine technische Gegenbewegung. Mit einem Schlusskurs von 146,95 Euro konnte sich das Papier leicht von den Tiefstständen lösen.

Dennoch bleibt die Lage angespannt. Der Abstand zum 52-Wochen-Hoch von 261 Euro beträgt mittlerweile fast 44 Prozent, und auch der 200-Tage-Durchschnitt ist weit entfernt. Die hohe Volatilität von rund 74 Prozent zeigt, wie nervös die Marktteilnehmer aktuell agieren.

Ob die Erholung nachhaltig ist, wird sich erst am 4. März 2026 entscheiden. An diesem Datum präsentiert der Konzern seine Ergebnisse für das vierte Quartal sowie den entscheidenden Ausblick für das Gesamtjahr. Bis dahin müssen Anleger damit rechnen, dass die Aktie weiterhin empfindlich auf Kommentare zur Konsumstimmung reagiert.

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