Während OpenAI sein ambitioniertes Video-Projekt Sora aus Kostengründen einstellt, drückt Google aufs Gaspedal. Der Tech-Gigant nutzt die entstandene Lücke gezielt aus und bringt mit Veo 3.1 Lite ein deutlich günstigeres KI-Modell auf den Markt. Dieser strategische Vorstoß zeigt, wie Alphabets enorme Finanzkraft im ressourcenintensiven KI-Wettlauf zum entscheidenden Wettbewerbsvorteil wird.

Aggressive Preispolitik bei KI-Videos

Mit der Einführung von Veo 3.1 Lite senkt Google die Einstiegshürden für die KI-gestützte Videogenerierung drastisch. Das neue Modell kostet Entwickler lediglich 0,05 US-Dollar pro Sekunde in 720p-Auflösung. Zum Vergleich: Die bisherige Standardversion schlägt mit 0,40 US-Dollar zu Buche. Diese Preisgestaltung macht die Technologie erstmals für kleinere Entwickler und Massenanwendungen wirtschaftlich rentabel. Flankiert wird der Vorstoß von weiteren Preissenkungen für das mittelschnelle Modell "Fast", die bereits für den 7. April angesetzt sind.

Finanzkraft als unfairer Vorteil

Das Timing dieser Offensive ist kein Zufall. Erst diese Woche kündigte OpenAI an, sein vielbeachtetes Sora-Projekt einzustellen. Die enormen Rechenkosten von geschätzt bis zu 15 Millionen US-Dollar pro Tag standen in keinem Verhältnis zu den geringen Einnahmen von insgesamt nur 2,1 Millionen US-Dollar.

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Genau hier spielt Alphabet seine strukturelle Überlegenheit aus. Mit einem operativen Jahresgewinn von 129 Milliarden US-Dollar im Jahr 2025 verfügt der Konzern über die nötigen Reserven, um die extrem teure KI-Infrastruktur zu finanzieren, ohne in existenzielle Nöte zu geraten. Gleichzeitig beseitigt das Sora-Aus einen potenziellen Konkurrenten für die hauseigene Cashcow YouTube.

Analysten bleiben optimistisch

An der Börse wird diese strategische Positionierung honoriert. Neben dem Wegfall des Konkurrenten stützen Meldungen über massive Effizienzsteigerungen bei der Speichernutzung die Stimmung der Investoren. Die Papiere verzeichneten am Mittwoch einen Schlusskurs von 256,85 Euro und blicken auf ein Plus von gut 77 Prozent auf Sicht von zwölf Monaten zurück. Der nächste wichtige Termin für Anleger ist der 28. April 2026, wenn Alphabet die Ergebnisse für das erste Quartal vorlegt und Einblicke in die aktuelle Entwicklung der Cloud-Auftragsbestände gewährt.

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