Das letzte WM-Trikot unter dem Adidas-Logo — und das ausgerechnet am Tiefpunkt. Die vollständige Auswärtstrikot-Kollektion für die FIFA World Cup 2026 ist seit dem 20. März im Handel, das DFB-Jersey wurde beim Länderspiel gegen die Schweiz erstmals getragen. Ab 2027 übernimmt Nike als DFB-Ausrüster. Der Kollektion haftet damit eine besondere Symbolik an — und möglicherweise Sammler-Appeal.

Trefoil kehrt auf die WM-Bühne zurück

Erstmals seit 36 Jahren erscheint das ikonische Trefoil-Logo wieder auf WM-Trikots. Adidas hat die Auswärtstrikots für alle 25 Partnerverbände vorgestellt, darunter 13 bereits qualifizierte Nationen wie Argentinien, Belgien und Deutschland. Das Design greift die 90er-Ästhetik auf und kombiniert sie mit moderner Performance-Technologie.

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Das Marktpotenzial ist erheblich. Bei der WM 2022 in Katar legte Adidas beim Zubehör- und Ausrüstungsverkauf um 19 Prozent zu. Das Turnier 2026 in den USA, Mexiko und Kanada — die erste Weltmeisterschaft mit 48 Teams — soll laut FIFA rund sechs Milliarden Zuschauer erreichen. Als offizieller Erstpartner der FIFA sitzt Adidas dabei in der höchsten Sponsoring-Liga.

Prognose belastet mehr als der Produkterfolg

Trotz starker Produktnachrichten notiert die Aktie nahe ihrem Dreijahrestief. Der Auslöser: der Ausblick für 2026. Adidas erwartet Umsatzwachstum im hohen einstelligen Bereich — ausgehend von 24,8 Milliarden Euro im Jahr 2025 — sowie ein operatives Ergebnis von rund 2,3 Milliarden Euro. Belastend wirken dabei US-Zölle und Währungseffekte mit einem kombinierten negativen Effekt von 400 Millionen Euro.

Die Zahlen für 2025 selbst waren stark: Die Bruttomarge stieg auf 51,6 Prozent, das operative Ergebnis legte um 54 Prozent auf 2,06 Milliarden Euro zu, der Nettogewinn aus fortgeführten Aktivitäten kletterte um fast 70 Prozent auf 1,38 Milliarden Euro. Das Management schlug zudem eine Dividendenerhöhung von 40 Prozent auf 2,80 Euro je Aktie vor und kündigte ein Aktienrückkaufprogramm von bis zu einer Milliarde Euro an.

Ob das WM-Geschäft die Zollbelastungen zumindest teilweise abfedern kann, wird sich am 29. April zeigen — dann legt Adidas die Q1-2026-Zahlen vor.

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