ABB Aktie: KI-Revolution in der Montage
ABB verlagert Künstliche Intelligenz von der Cloud direkt in den Greifarm. Auf der NVIDIA GTC 2026 präsentierte der Konzern eine technologische Verzahnung, die weit über bisherige Software-Lösungen hinausgeht. Roboter sollen künftig in Echtzeit lernen.
Die Einbindung von NVIDIA Jetson Modulen unmittelbar in die Hardware-Architektur der ABB-Controller bildet das Herzstück der neuen Strategie. Dieser Schritt ermöglicht komplexe KI-Berechnungen lokal und ohne zeitliche Verzögerung durch externe Server. Um die Fehlerquote beim Übergang von der Simulation zur Realität zu senken, nutzt das Unternehmen zudem digitale Zwillinge via NVIDIA Omniverse für die virtuelle Inbetriebnahme.
Präzision für NVIDIA Blackwell
Gemeinsam mit Foxconn zeigt ABB bereits eine konkrete Anwendung: Die Montage von NVIDIA Blackwell Systemen. Dabei nutzt das Unternehmen das „Skild Brain“, ein universelles KI-Modell für Roboter. Die Systeme erlernen bimanuelle Handgriffe und reagieren autonom auf Veränderungen in ihrer Arbeitsumgebung, was die bisherige, kleinteilige Programmierung überflüssig macht.
Marktreaktion und Ausblick
An der Börse wird die technologische Offensive heute ruhig aufgenommen; die Aktie notiert bei 73,26 € nahezu unverändert zum Vortag. Seit Jahresbeginn konnte der Titel jedoch bereits um 15,92 % zulegen und hält damit Kontakt zum im Februar erreichten 52-Wochen-Hoch von 78,94 €.
Der Fokus auf „Physical AI“ zielt darauf ab, die weltweite Basis von über zwei Millionen installierten Robotern mit neuen Fähigkeiten auszustatten. Statt starrer Abläufe rücken lernfähige Systeme in den Vordergrund, die durch synthetische Daten trainiert werden. Dies verspricht der Industrie eine deutlich höhere Flexibilität bei gleichzeitig sinkendem Aufwand für die manuelle Programmierung.
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