Die Rendite der 1‑Jahres-Treasury-Bill zog heute deutlich an und schloss mit einer Coupon‑Equivalent‑Rate von 3,55%. Auslöser waren stärkere als erwartete Industrieproduktionsdaten und die Verzögerung eines geplanten 4‑Mrd.-Dollar‑Buybacks durch das Finanzministerium wegen eines technischen Fehlers. Ist der Anstieg nachhaltig? Der folgende Bericht erklärt die Treiber und die möglichen Szenarien für die nahe Zukunft.

Wichtige Fakten
- Schlussrendite (Coupon Equivalent): 3,55% (Anstieg um 5 Basispunkte).
- Industrieproduktion Dezember: +0,4% m/m, überraschend stark.
- Geplanter $4 Mrd. Buyback verzögert; kurzfristige Marktverzerrungen um 13:00–14:00 ET.

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Session-Verlauf

Die Sitzung begann zurückhaltend. Vor der Veröffentlichung der Industrieproduktionsdaten notierte die 1‑Jahres‑Bill bei etwa 3,50%. Nach dem starken IP‑Report um 09:15 ET beschleunigte der Verkaufsdruck. Die 2‑Jahres‑Note stieg auf ein Tageshoch von 3,611% und fungierte als Treiber; die 1‑Jahres‑Rendite zog ähnlich an und durchbrach die Marken um 3,50% und 3,57%.

Intraday blieben die Preise gegen Ende der Sitzung auf den Tagestiefs und die Volatilität war erhöht. Das Handelsvolumen lag über dem Durchschnitt, teils bedingt durch Umschichtungen nach der Störung beim Buyback.

Technischer Ausfall und Marktreaktion

Das Finanzministerium verschob einen geplanten Rückkauf von 7‑ bis 10‑jährigen Papieren im Volumen von 4 Mrd. Dollar wegen eines technischen Problems. Obwohl der Buyback längere Laufzeiten betraf, löste die Operationalität kurzfristige Liquiditätsbedenken entlang der Kurve aus. Zwischen 13:00 und 14:00 ET weiteten sich die Geld-/Brief-Spreads bei Bills vorübergehend; Händler hedgten Positionen vermehrt über Futures, was den Volumenspike erklärte.

Die Fed‑Desk‑RMPs und Reserve‑Management‑Käufe griffen als Liquiditätsstütze ein und verhinderten eine stärkere Desorganisation der Bill‑Preise.

Auswirkungen und Ausblick

Die Renditebewegung wirkte sich über Asset‑Klassen aus: S&P 500 und Nasdaq gaben leicht nach (-0,1% bis -0,2%), da ein höherer risikofreier Zins Bewertungen belastete. Die Futures reduzierten die Wahrscheinlichkeit einer Zinssenkung am 28. Januar auf rund 5%. International stiegen auch die japanischen 10‑Jahres‑Renditen auf etwa 2,15%.

Kurzfristig entscheidet sich die Nachhaltigkeit des Ausbruchs an der Marke 3,52%: Hält die 1‑Jahres‑Rendite darüber, dürfte das nächste Ziel 3,60% sein – ein Niveau, das zuletzt im frühen Dezember 2025 getestet wurde. Ein weiterer Unsicherheitsfaktor bleibt die Behebung der Treasury‑Technikprobleme; erneute Ausfälle würden einen höheren Liquiditätsaufschlag für US‑Staatsanleihen rechtfertigen.

Konkreter Ausblick: Am 27. Januar steht die Fed‑Sitzung an; bis dahin werden Marktteilnehmer die Kursentwicklung der kurzlaufenden Papiere an der 3,52%‑Marke messen und die Reaktion auf kommende Fed‑Äußerungen beobachten.

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