Der Goldmarkt erlebt einen außergewöhnlichen Start ins Jahr 2026. Nach historischen Rekordzuflüssen im Januar sieht sich das Edelmetall aktuell jedoch einer erhöhten Volatilität gegenüber. Während globale Unsicherheiten die Nachfrage nach Sicherheit stützen, sorgen kurzfristige Gewinnmitnahmen und Verschiebungen am Währungsmarkt für Gegenwind.

Historischer Jahresauftakt für Gold-Produkte

Der Sektor der Edelmetalle startete mit einer massiven Dynamik in das neue Jahr. Weltweit verzeichneten Gold-ETFs im Januar Nettozuflüsse in Höhe von 19 Milliarden US-Dollar – der stärkste Monat seit Beginn der Aufzeichnungen. Das verwaltete Vermögen in diesem Bereich kletterte damit auf ein neues Allzeithoch von 669 Milliarden US-Dollar.

Diese Entwicklung wurde maßgeblich von einer breiten Nachfrage aus Nordamerika und Asien getragen, doch auch europäische Fonds verzeichneten ein deutliches Plus. Der physisch hinterlegte Zkb Gold ETF, der den Wert von etwa einem Kilogramm Gold abbildet, profitiert grundsätzlich von diesem positiven Marktumfeld für Sachwerte. Mit einem Plus von rund 10,5 % seit Jahresbeginn reflektiert der Kurs des ETF die starke Verfassung des Goldmarktes, auch wenn der Titel zuletzt etwa 7,3 % unter seinem 52-Wochen-Hoch notierte.

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Volatilität durch Dollar-Stärke

Trotz des starken Trends im Januar zeigt sich das Bild Anfang Februar volatiler. Doch was sind die Gründe für die jüngsten Schwankungen? Ein wesentlicher Treiber war ein breiter Abverkauf an den Technologiemärkten am 6. Februar, der auch auf die Edelmetalle ausstrahlte. Gleichzeitig sorgte die Nominierung von Kevin Warsh für die Spitze der US-Notenbank Federal Reserve für eine Aufwertung des US-Dollars.

Da Gold weltweit überwiegend in Dollar gehandelt wird, setzt eine stärkere US-Währung den Goldpreis meist unter Druck. Doch kann die positive Dynamik des Jahresauftakts der aktuellen Marktunruhe trotzen? Ein Blick auf die technischen Indikatoren zeigt mit einem RSI von über 68 zwar eine hohe kurzfristige Dynamik, mahnt jedoch auch zur Vorsicht vor einer kurzfristigen Überhitzung.

Die folgenden Faktoren bleiben für Anleger im Fokus:

  • Zentralbankpolitik: Entscheidungen zur Zinspolitik, insbesondere durch die neue Führung der Fed, beeinflussen die Attraktivität zinsloser Anlagen wie Gold massiv.
  • Währungsrelationen: Für Anleger in der Schweiz und im Euroraum spielt das Verhältnis des Frankens zum US-Dollar eine entscheidende Rolle für die Bewertung.
  • Physische Deckung: Im Gegensatz zu derivativen Produkten bietet der Zkb Gold ETF durch die Lagerung von physischem Gold in der Schweiz eine direkte Absicherung.

In den kommenden Wochen wird die Reaktion der Märkte auf die anstehenden US-Arbeitsmarktdaten und die weitere Entwicklung der Inflationserwartungen die Richtung vorgeben. Sollte sich die Dollar-Stärke als vorübergehend erweisen, bleibt der fundamentale Trend durch die Rekord-Nachfrage institutioneller Investoren vorerst intakt.

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