Southern Copper hat eine turbulente Woche hinter sich. Nachdem die Aktie erst am Dienstag ein neues Rekordhoch markiert hatte, sorgten Gewinnmitnahmen und ein eingetrübtes Marktumfeld für einen deutlichen Kursrücksetzer. Anleger fragen sich nun, ob die Rally der vergangenen Monate vorerst ihr Ende gefunden hat.

Gewinnmitnahmen nach Allzeithoch

Der Rücksetzer folgt auf eine außergewöhnlich starke Phase, in der Southern Copper von hohen Kupferpreisen und soliden Quartalsergebnissen profitierte. Doch zuletzt kühlte die Stimmung am globalen Rohstoffmarkt ab. Kupferpreise, die noch im Januar Rekordstände erreicht hatten, gaben zuletzt nach.

Verantwortlich für diesen Stimmungsumschwung sind vor allem Sorgen über die Nachfrage aus China vor dem dortigen Neujahrsfest sowie steigende Lagerbestände. Da China der weltweit wichtigste Abnehmer für Industriemetalle ist, reagieren Bergbauwerte besonders sensibel auf konjunkturelle Signale aus Fernost.

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Analysten uneins, Dividende steigt

Trotz der aktuellen Korrektur von rund 12 Prozent gegenüber dem Allzeithoch bei 182,30 Euro bleibt die Performance seit Jahresbeginn mit einem Plus von 26,6 Prozent beachtlich. Der Relative-Stärke-Index (RSI) ist durch den schnellen Abverkauf auf 34,2 gesunken, was darauf hindeutet, dass die Aktie kurzfristig eine technische Bodenbildung versuchen könnte.

Das Stimmungsbild der Analysten bleibt derweil gespalten. Während der Konsens im Marktdurchschnitt eher zu einer vorsichtigen Haltung rät, hoben einige Experten ihre Kursziele zuletzt an. Sie verweisen auf die langfristig positive Perspektive für Kupfer, das durch die globale Elektrifizierung strukturell knapp bleiben dürfte.

Kapitalmaßnahmen im Fokus

Das Management setzt ungeachtet der kurzfristigen Schwankungen auf eine aktionärsfreundliche Strategie. In der kommenden Woche stehen zwei wichtige Termine an:
- 10. Februar: Durchführung eines Aktiensplits im Verhältnis 1,0085 zu 1.
- 10. Februar: Stichtag für die Aufzeichnung der Dividendenberechtigung.

Aktionäre, die an diesem Stichtag Anteile halten, profitieren von der erhöhten Quartalsdividende von 1,00 US-Dollar pro Aktie, die am 27. Februar ausgezahlt wird. Kurzfristig dürften zudem die Entwicklung der US-Handelspolitik und mögliche neue Zölle die Volatilität im Sektor hoch halten.

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