Die Kryptowährung XRP bewegt sich kaum – der Kurs verharrt um 2,18 Dollar, die Bullen scheinen erschöpft. Doch hinter den Kulissen brodelt es gewaltig: Fast eine Milliarde Dollar fließt in neue ETFs, Ripples Stablecoin RLUSD knackt die Milliardenmarke, und während Institutionen kaufen, werfen alte Wale ihre Bestände auf den Markt. Was bedeutet dieser Gegensatz für die kommenden Wochen?

Technisch festgefahren, fundamental im Umbruch

XRP steckt in einer engen Handelsspanne zwischen 2,17 und 2,24 Dollar fest. Die Abwärtstrendlinie erwies sich zuletzt als zu stark – der Ausbruch scheiterte. Die entscheidende Hürde liegt nun beim 50-Tage-Durchschnitt bei 2,36 Dollar. Darunter lauert bei 2,10 Dollar die nächste Unterstützung, bevor die psychologisch wichtige 2-Dollar-Marke ins Spiel kommt.

Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei XRP?

Auffällig: Während der Spotpreis stagniert, steigt das Interesse am Terminmarkt. Das Open Interest bei Futures kletterte auf 4,13 Milliarden Dollar, das Handelsvolumen schoss um 51 Prozent auf 6,48 Milliarden Dollar nach oben. Die Marktteilnehmer positionieren sich – nur in welche Richtung, bleibt offen.

ETF-Milliarde trifft auf Wal-Verkäufe

Am kommenden Montag startet der 21Shares XRP ETF – ein weiterer Meilenstein für die institutionelle Akzeptanz. Die bestehenden XRP-ETFs haben bereits 801,7 Millionen Dollar eingesammelt und halten gemeinsam über 339 Millionen XRP. Canary Capital führt mit 155,8 Millionen Token die Liste der größten Halter an.

Doch warum reagiert der Kurs kaum auf diese massiven Zuflüsse? Die Antwort liegt in den On-Chain-Daten: Großinvestoren mit Beständen zwischen 100.000 und 10 Millionen XRP haben ihre Positionen von knapp 21 Prozent im September auf aktuell 16,56 Prozent reduziert. Alteingesessene Wale nutzen die ETF-Liquidität offenbar zum Ausstieg – ein klassischer Generationenwechsel der Investoren.

RLUSD: Der heimliche Star

Während XRP seitwärts läuft, explodiert Ripples Stablecoin RLUSD förmlich. Das Gesamtvolumen überschritt diese Woche die Marke von 1,26 Milliarden Dollar, allein 1,026 Milliarden davon auf Ethereum. Die Abu Dhabi Financial Services Regulatory Authority (FSRA) genehmigte RLUSD offiziell als "Accepted Fiat-Referenced Token" – ein Türöffner für institutionelle Nutzung in Nahost und Afrika.

Selbst der Internationale Währungsfonds (IWF) würdigte XRP jüngst als vielversprechende Lösung für grenzüberschreitende Zahlungen. Die regulatorische Anerkennung nimmt Fahrt auf, während gleichzeitig europäische Anbieter wie CoinShares ihre XRP-ETF-Pläne zurückziehen.

Kampf der Giganten entscheidet

Die Binance-Reserven sind auf 2,7 Milliarden XRP gefallen – der niedrigste Stand seit Januar. Gleichzeitig sackte die Zahl aktiver Wallet-Adressen auf nur noch 19.200 ab. Das Bild ist eindeutig: Institutionelle Großtransfers dominieren, während das Retail-Interesse eingeschlafen ist.

Der Markt steht vor einer Richtungsentscheidung. Gelingt der Ausbruch über 2,24 Dollar und anschließend die 2,36-Dollar-Hürde, könnte die aufgestaute Nachfrage den Kurs schnell nach oben katapultieren. Rutscht XRP jedoch unter 2,10 Dollar, droht ein Test tieferer Zonen. Der ETF-Start am Montag könnte der Katalysator sein – in die eine oder andere Richtung.

XRP: Kaufen oder verkaufen?! Neue XRP-Analyse vom 29. November liefert die Antwort:

Die neusten XRP-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für XRP-Investoren. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 29. November erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

XRP: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...