XRP hat heute eine wichtige technische Hürde überwunden: Der Kurs durchbrach die absteigende Trendlinie, die den Abwärtstrend seit Anfang 2026 definiert hatte. Begleitet wurde der Ausbruch von einem Volumenanstieg von über 300 Prozent — ein Zeichen, dass echte Kaufbereitschaft dahintersteckt, nicht nur dünne Liquidität.

Technisches Bild: Widerstand wird zur Unterstützung

Nach dem Ausbruch konsolidierte XRP knapp unterhalb der 1,41-Dollar-Marke. Auf kürzeren Zeitrahmen hält der Kurs die Zone um 1,40 Dollar und bildet eine Folge höherer Tiefs — ein Indiz dafür, dass Käufer versuchen, den ehemaligen Widerstandsbereich als Unterstützung zu etablieren.

Entscheidend ist nun, ob XRP die Spanne zwischen 1,39 und 1,40 Dollar verteidigen kann. Gelingt das, wären die nächsten Zielmarken bei 1,44 und 1,50 Dollar. Das Jahr begann für XRP allerdings turbulent: Nach einem Jahresauftaktsanstieg auf 2,40 Dollar folgte im Februar ein Rückgang von rund 30 Prozent, seitdem pendelt der Kurs zwischen 1,30 und 1,50 Dollar.

Institutionelle Impulse und Protokoll-Entwicklungen

Auf der Netzwerkseite liefert das XRP Ledger solide Aktivitätsdaten: täglich über 2,7 Millionen erfolgreiche Transaktionen, rund 40.000 aktive Adressen und etwa 27.000 aktive Liquiditätspools im DeFi-Bereich. Anfang März 2026 startete zudem das neue „Lending & Vaults"-Feature, das natives DeFi-Lending direkt auf dem Ledger ermöglicht.

Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei XRP?

Institutionell sorgen zwei Entwicklungen für Aufmerksamkeit. Mastercard hat Ripple in sein neues Crypto Partner Program aufgenommen — ein Netzwerk von über 85 Unternehmen, darunter Binance und PayPal. Am 2. März wurde Ripple Prime zudem in das NSCC-Verzeichnis der DTCC aufgenommen, was dem Unternehmen ermöglicht, institutionelle Post-Trade-Volumina direkt über das XRP Ledger abzuwickeln. Die DTCC verarbeitet jährlich Transaktionen im Quadrillionen-Dollar-Bereich.

Ripples Stablecoin RLUSD verzeichnete seit seinem Launch vor weniger als einem Jahr ein Wachstum der grenzüberschreitenden B2B-Zahlungsströme um 733 Prozent und erreichte eine Marktkapitalisierung von 1,58 Milliarden Dollar.

Gemischte Signale bei Großinvestoren

Das Bild bei den Großinvestoren ist uneinheitlich. In der letzten Februarwoche flossen Berichten zufolge rund 472 Millionen XRP — im Wert von etwa 652 Millionen Dollar — innerhalb einer Woche auf Binance, der größte Einzelzufluss des Jahres 2026 und eine Trendumkehr nach monatelang sinkenden Börsenreserven. Gleichzeitig häuften einige Großadressen Anfang März 1,3 Milliarden XRP an. Zudem verzeichneten US-gelistete XRP-ETFs zuletzt Abflüsse von rund 3,9 Millionen Dollar — die Gesamtvermögen unter Verwaltung sind seit dem Höchststand von 1,6 Milliarden Dollar auf rund 1,06 Milliarden Dollar gesunken.

Ein regulatorischer Katalysator könnte zusätzliche Dynamik bringen: Der US-amerikanische Clarity Act, der für den Kryptomarkt wichtige Rechtssicherheit schaffen würde, steckt im Kongress fest. Ripple-CEO Brad Garlinghouse unterstützt den Vorstoß von Präsident Trump, das Gesetz voranzutreiben — eine Einigung könnte das Umfeld für XRP und den gesamten Sektor spürbar verbessern.

XRP: Kaufen oder verkaufen?! Neue XRP-Analyse vom 13. März liefert die Antwort:

Die neusten XRP-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für XRP-Investoren. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 13. März erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

XRP: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...