XRP: Ripple setzt auf KI
Ripple schiebt sein Ökosystem in Richtung „agentic economy“ – also einer Welt, in der KI-Agenten zunehmend selbstständig agieren und auch Finanztransaktionen auslösen. Dafür braucht es vor allem eins: Vertrauen. Genau an dieser Stelle setzt eine neue Beteiligung an.
Ripple hat strategisch in t54 Labs investiert, ein Startup aus San Francisco, das Identitäts- und Risiko-Infrastruktur für KI-Agenten baut. Ziel ist eine Art „Trust-Layer“, damit KI-Agenten in sensiblen Bereichen wie Finanzmärkten verifizierbar und kontrollierbar bleiben.
5 Millionen Dollar für Identität und Risiko
t54 Labs hat am Mittwoch eine Seed-Finanzierungsrunde über 5 Millionen US-Dollar bekannt gegeben. Die Runde wurde von Anagram, PL Capital und Franklin Templeton angeführt. Ripple beteiligte sich strategisch – neben Virtuals Ventures, Blockchain Coinvestors und ABCDE.
Das frische Kapital soll in den Ausbau des Engineering-Teams, schnellere Produktentwicklung und den Aufbau institutioneller Partnerschaften fließen. Der Kernansatz: ein Verifikations- und Vertrauensrahmen, der es Institutionen ermöglicht, KI-Agenten in Finanzprozessen einzusetzen, ohne dabei Identität und Risikosteuerung aus dem Blick zu verlieren. RippleX-Manager Markus Infanger betonte entsprechend, dass robuste Identitäts- und Risiko-Infrastruktur für Institutionen zur Voraussetzung wird, wenn KI-Agenten im Finanzbereich zunehmen.
Mehr Brücken zwischen KI und XRP Ledger
Technisch will t54 Labs blockchain-agnostisch sein: Die Plattform versteht sich als Abwicklungs- und „Accountability“-Schicht für programmierbare Transaktionen – also mit Fokus auf Nachvollziehbarkeit und Verantwortlichkeit. Aktuell läuft t54 laut Mitteilung unter anderem auf dem XRP Ledger, Solana und Base. Für Ripple ist das Investment damit auch eine engere Verzahnung zwischen dem eigenen Netzwerk und KI-nahen Anwendungen.
Dazu passt, dass t54 Labs bereits zuvor eine Zusammenarbeit mit Evernorth angekündigt hatte – einer Digital-Asset-Treasury-Firma, die von Ripple unterstützt wird und auf relevante institutionelle XRP-Bestände zielt. Gleichzeitig verweist der Quelltext auf eine Belebung der Aktivität auf dem XRP Ledger: Nach einer marktweiten Korrektur sollen die Zahlungsvolumina zwischen Accounts deutlich gestiegen sein, erfolgreiche Transaktionen hätten wieder frühere Niveaus erreicht.
Volatilität bleibt, Institutionen bleiben dran
Das Investment fällt in eine Phase hoher Schwankungen am Kryptomarkt. XRP stand im Februar spürbar unter Druck, unter anderem durch makrogetriebene Verkäufe und großflächige Liquidationen. In den bereitgestellten Kursdaten spiegelt sich die Unruhe wider: Auf 30 Tage liegt XRP trotz der heutigen Erholung von +6,72% noch rund 24% im Minus.
Interessant ist dabei der institutionelle Blick: Laut Quelltext blieben die Zuflüsse in US-notierte XRP-Spot-ETFs stabil, wenn auch überschaubar. Kumuliert werden sie mit über 1,2 Milliarden US-Dollar angegeben. Während Derivate-Daten eine gedämpfte Retail-Nachfrage nahelegen, deuten diese ETF-Zuflüsse zumindest auf eine Basis an institutioneller Präsenz hin.
Ripple positioniert sich mit dem Schritt damit weniger für die nächste Tagesbewegung, sondern für eine längerfristige Frage: Wie lässt sich die eigene Infrastruktur so aufstellen, dass sie für institutionelle Akteure auch in einer KI-getriebenen Finanzwelt relevanter wird? Genau darauf zielt die t54-Beteiligung – als Baustein für mehr Vertrauen, Identität und Risikokontrolle rund um automatisierte, programmierbare Transaktionen.
XRP: Kaufen oder verkaufen?! Neue XRP-Analyse vom 26. Februar liefert die Antwort:
Die neusten XRP-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für XRP-Investoren. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 26. Februar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
XRP: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...








